Auer: Belastungspaket und astronomisch hohe Benzinpreise bringen immer mehr Pendler in finanzielle Probleme

Erhöhung der Pendlerhilfe als unbedingt notwendige Konsequenz

St. Pölten, (SPI) - "Das blauschwarze Belastungspaket der Bundesregierung macht das ohnehin schon teure Autofahren so kostspielig, dass vor allem Familien mit niedrigem oder durchschnittlichem Einkommen bereits durchrechnen müssen, ob sie sich künftig den Individualverkehr noch leisten können. Für viele Menschen ist der eigene Pkw kein Luxusgut oder Statussymbol, sondern oft die einzige Möglichkeit um tagtäglich zum Arbeitsplatz zu gelangen. Die Situation für die tausenden Pendlerinnen und Pendler hat sich durch das blauschwarze Belastungspaket gravierend verschlechtert. Ab 1. Jänner 2001 wird die Autobahnvignette für Pkw um fast 100 % mehr kosten, während die Kfz-Steuer bereits per 1. Juni 2000 um 51 % erhöht worden ist. Zu all diesem kommen nun noch die astronomisch hohen Treibstoffpreise hinzu. Benzin und Diesel sind verglichen am Vorjahr um sage und schreibe 20 % teurer geworden. Alleine die Preissteigerung der Treibstoffe macht jährlich 14 Milliarden Schilling Mehrbelastung für Österreichs Autofahrer aus", beklagt sich die Sozialsprecherin der NÖ Sozialdemokraten Labg. Helene Auer über die triste Entwicklung für die Pendler.****

"Aufgrund dieser Entwicklung ist es unbedingt notwendig, die bestehende Pendlerförderung entsprechend zu erhöhen. Wir Sozialdemokraten teilen die Auffassung der AKNÖ, dass die Pendlerpauschale um mindestens 10 % hinaufzusetzen und das amtliche Kilometergeld um 30 Groschen anzuheben ist. Darüber hinaus muss die NÖ Pendlerhilfe angehoben werden - auch dann, wenn sich die VPNÖ dieser Verbesserung für Niederösterreichs Pendler bis jetzt verhindert hat. Im Rahmen der vergangenen Budgetsitzung des NÖ Landtages ist auf sozialdemokratische Initiative ein Antrag eingebracht worden, der die Anhebung der Berechnungsgrundlage der NÖ Pendlerhilfe zum Ziel gehabt hatte. Die VPNÖ hat diesen Antrag niedergestimmt und somit eine wichtige Förderungsverbesserung für die Pendler verhindert. Es hat den Anschein, dass sich die Pröll-ÖVP nicht im geringsten um die Interessen und Sorgen der Pendler kümmert. Im Sinne der Menschen in diesem Land werden wir weiterhin den Kampf gegen soziale Ungerechtigkeiten fortsetzen", so SP-LAbg. Auer. (Schluss) as

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