LIF-Steiner: Regierung lockt Frauen in Karenzfalle

Wiedereinstieg nach 3 Jahren so gut wie unmöglich

Wien (OTS) - "Ein bitteres Zuckerl bietet Sozialministerin Sickl heute den Frauen mit 3 Jahren Karenz an", kommentierte die liberale Bundesgeschäftsführerin Liane Steiner die Vorschläge der Regierung. Eine IHS-Studie zeigt sehr deutlich, dass der Wiedereinstieg ins Berufsleben im internationalen Vergleich in Österreich besonders schlecht funktioniert. Die Frauenpolitik der Regierung ist ideologisch rückwärtsgerichtet und zielt darauf ab, Frauen zurück an den Herd und damit in die Abhängigkeit zu drängen. Außerdem wird damit die gewünschte partnerschaftliche Teilung mit einem Schlag ausradiert und Väter wieder einmal aus der Pflicht genommen."***

"Obwohl bei uns die Förderungen bzw. Karenzzeiten sehr hoch sind, ist die Geburtenrate unterdurchschnittlich gering . Das beweist, dass man hier die falsche Richtung eingeschlagen hat.

Nur die Vereinbarkeit von Beruf und Familie kann der richtige Weg für Österreich sein. Die nordischen Länder haben dies schon bewiesen - die Geburtenrate ist dort auch viel höher als bei uns", so Steiner. " Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit, dass man nach 3 Jahren Pause wieder einen adäquaten Job bekommt sind gleich null - damit werden viele Frauen in unqualifizierte, schlecht bezahlte Berufe gedrängt."

"Das Ziel muss die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sein! Dazu bedarf es flächendeckende Kinderbetreuungsplätze, Erleichterung von Teilzeitkarenz, Förderung von Weiterbildung während der Karenzzeit, Anreize für Betriebskindergärten usw.

Ideologisch betrachtet versucht die Bundesregierung Müttern, die nicht 3 Jahre zu Hause bleiben wollen, ein schlechtes Gewissen zu machen. Nicht die Quantität sondern die Qualität bei der

Zeit für Kinderbetreuung ist ausschlaggebend. Lassen wir doch den Frauen die freie Entscheidung!" so die liberale Bundesgeschäftsführerin abschließend.

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