Refugien für gefährdete Arten

1. NÖ Hohlwegfest in Unterstinkenbrunn

St.Pölten (NLK) - Hohlwege sind unschätzbare Kleinode in unserer Landschaft, und zwar nicht nur als Zeugen vergangener Zeiten und Wirtschaftsformen, sondern heute auch besonders aus ökologischer Sicht. Die Ortsbildaktion "NÖ gestalten" hat es sich zur Aufgabe gemacht, die wenigen noch intakten Hohlwege vor dem Untergang zu retten. Als eine von vielen Aktivitäten findet am Sonntag, 27. August, in Unterstinkenbrunn, Bezirk Mistelbach, das 1. NÖ Hohlwegfest statt. Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll wird sieben Projekte zur Rettung der Hohlwege vorstellen und prämieren, gleichzeitig werden die Unterstinkenbrunner Hohlwege als Naturdenkmal "eingeweiht". Dazu gibt es ein buntes und abwechslungsreiches Rahmenprogramm.

Hohlwege entstanden vor allem in Lössgebieten, wo durch das stete Befahren und das abfließende Wasser die Sohle immer mehr eingetieft wurde. Sie sind Refugien für viele bedrohte Arten. Vor allem wärmeliebende Tiere und höhlenbewohnende Arten wie der Bienenfresser finden hier optimale Lebensräume.

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