Faymann: Wohnbauförderung als Beitrag zur Sicherheit in Wien

Wohnhaus für SicherheitswachebeamtInnen mit 14 Mio. unterstützt

Wien, (OTS) "Die Frage der Sicherheit ist eines der
politischen Hauptschwerpunkte der Stadt Wien. Die gute Zusammenarbeit mit der Exekutive ist selbstverständlich und hat eine lange Tradition, an die das Wohnhaus für SicherheitswachebeamtInnen anschließt. Es ist eine konkrete Hilfe für BeamtInnen aus den anderen Bundesländern, die sich in Wien ansiedeln wollen. Andererseits soll dieses Projekt auch die
Bindung der zukünftigen Bewohner des Hauses zu ihrem
Einsatzbereich Wien verstärken. Und es ist ein anschauliches Beispiel dafür, dass die Wohn- und Lebensqualität auch in der Nähe einer verkehrsreichen Straße hoch sein kann. Nicht zuletzt deshalb wird es im Zuge der "Initiative Althäuser" mit 14 Millionen Schilling aus Wohnbauförderungsmitteln unterstützt", erklärte Wohnbaustadtrat Werner Faymann am Donnerstag anlässlich der Grundsteinlegung des Wohnhauses.****

"Die architektonische Planung des Gebäudes ist auf ein Höchstmaß an Ruhe- und Freizeitzonen ausgelegt. Ein weiterer Schwerpunkt dieses Projekts ist die ökologische Nutzung der Sonnenenergie", erklärte Wohnbaustadtrat Werner Faymann weiters. "Dieses Projekt und seine Bewohner werden sicherlich zu einer Belebung dieses erneuerungsbedürftigen Gebiets beitragen."

Der Präsidialchef der Bundespolizeidirektion Wien, Hofrat Dr. Leo Lauber, wies in seiner Ansprache darauf hin, dass dieses Wohnhaus ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Wohnsituation der SicherheitswachebeamtInnen sei, was letztendlich auch den Bürgerinnen und Bürgern der Bundeshauptstadt zugute komme.

Die Gesamtkosten des Projekts liegen bei 33 Millionen Schilling. In dem sechsstöckigen Haus werden 19 Wohnungen errichtet, deren Schlafräume alle hofseitig orientiert sind. Auch die Loggias - jede Wohnung verfügt über eine in der Größe von acht bis zehn Quadratmetern - werden in Richtung Hof errichtet, in dem ein Kinderspielplatz, Wiesenflächen und Baumpflanzungen geplant sind.

Das Unterstützungsinstitut der Bundessicherheitswache als Eigentümer des Grundstücks plant, diese Wohnungen an PolizistInnen zu vergeben, die zwar in Wien Dienst versehen, aber außerhalb der Bundeshauptstadt wohnen. Sie sollen die Möglichkeit erhalten, in die 50- bis 88 Quadratmeter großen Wohnungen zu übersiedeln. Diese "neuen" Wienerinnen und Wiener erhalten dadurch auch einen engeren Bezug zu ihrem Einsatzgebiet.

Das Solarkonzept des Hauses umfasst zur optimalen passiven Nutzung der Sonneneinstrahlung die gänzliche Verglasung der
Fassade des Stiegenhauses. Auf dem Flachdach werden Kollektoren
zur Brauchwassererwärmung installiert, die auch über einen Pufferspeicher und einen Wärmetauscher den Energieverbrauch der Raumheizungen vermindern.

Die Anbindung an die Infrastruktur ist sehr gut. Die U 4, die Straßenbahnlinien 52 und 58 sowie die Buslinien 15A und 57 A haben in unmittelbarer Nähe eine Station. Kindertagesheime, Volksschule und Schwendermarkt sind zu Fuß leicht erreichbar, der Auer-Welsbach-Park ist nur eine Straßenbreite vom Haus entfernt. (Schluss) gmp

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