Borealis und Repsol YPF planen gemeinsame Aktivitäten auf der iberischen Halbinsel

Wien (OTS) - Der internationale Öl- und Gaskonzern Repsol YPF und Borealis, einer der größten Polyolefin-Produzenten der Welt, haben eine Absichtserklärung zur Gründung eines gemeinsamen Unternehmens unterzeichnet: In diesem Unternehmen werden ab 1. Jänner 2001 die Produktionsanlagen auf der iberischen Halbinsel von Borealis und Repsol YPF zusammengeführt.

Das neue Unternehmen wird sich aus der petrochemischen Anlage von Borealis in Sines (Portugal) und den Polyolefin-Anlagen von Repsol YPF in Puertollano und Tarragona (Spanien) zusammensetzen. Auch die Repsol YPF Organisation für Polyolefine in Madrid und im Ausland werden dazu gehören. Die Verkaufsabteilung von Borealis wird nicht in das neue Unternehmen eingegliedert.

Mit einer Produktionskapazität von zunächst 1,2 Millionen Tonnen pro Jahr wird es das größte Polyolefin-Unternehmen in der Region. Der Firmenname wurde noch nicht festgelegt.

Repsol YPF wird für das Management des neuen Unternehmens zuständig sein, das als unabhängige Einheit mit eigenen Verkaufs- und Marketingaktivitäten arbeiten soll. Geplant ist ein 50:50-Eigentumsverhältnis von Borealis und Repsol YPF. Borealis wird sich Propylen-Lieferungen aus Sines auf vertraglicher Basis vorbehalten, um sich eine langfristige und sichere Liefergrundlage für andere Polypropylen-Aktivitäten in Westeuropa zu erhalten.

Die Mitarbeiter jener Unternehmensteile, die zusammengelegt werden sollen, werden ihre Tätigkeit im neuen Unternehmen fortsetzen.

Durch das Abkommen und die Gründung des neuen Unternehmens rückt Repsol YPF an die Spitze der Polyolefinindustrie der iberischen Halbinsel und des westlichen Mittelmeerraums, da sie eine relevante Größe erreicht, um sich gegen die europäischen Top-Unternehmen dieses Bereiches behaupten zu können.

"Mit diesem Abkommen können wir gemäß unserer Strategie unsere Anlagen-Struktur in Europa vereinfachen", sagt Svein Rennemo, CEO von Borealis A/S. "Gleichzeitig erhalten wir durch unsere Eigentumsanteile in dem neuen Unternehmen eine größenmäßig wichtige Position in den wachsenden iberischen Märkten. Außerdem wird es dem Standort Sines und seinen Mitarbeitern dabei helfen, eine wettbewerbsfähige Plattform für die Zukunft zu schaffen."

Das Abkommen muss noch von der EU-Kommission und anderen Institutionen bewilligt werden.

Merrill Lynch International agierte bei dieser Transaktion als alleiniger Finanzberater für Repsol YPF und Borealis.

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svadilloz@repsol-ypf.comHINTERGRUNDINFORMATION:Repsol YPF ist ein führender internationaler Öl- und Gaskonzern,
der sich in allen entsprechenden Bereichen engagiert: Exploration und
Produktion, Raffinerie und Marketing, Chemieprodukte, Gas und
Kraftstoffe. Repsol YPF agiert in 27 Ländern, mit Hauptschwerpunkten
in Spanien und Argentinien. Der Konzern verfügt über mehr als 4.500
Millionen Barrels Ölreserven und produziert mehr als eine Million
Barrels pro Tag. Mit einer Raffinerie-Kapazität von 1,2 Millionen
Barrels pro Tag versorgt der Konzern ein weltweites Netz von über
7.200 Tankstellen. Zusätzlich verkauft er Erdgas in der Höhe von 21
bcm.Repsol YPF Aktien werden an spanischen Börsen, der New York Stock
Exchange (NYSE) und an der Buenos Aires Stock Exchange gehandelt.Borealis A/S ist Europas zweitgrößter und weltweit der viertgrößte
Hersteller von Polyolefinen (Kunststoffen). Der Konzern produziert
mehr als drei Millionen Tonnen hochqualitatives Polyethylen und
Polypropylen pro Jahr. Die Konzernzentrale befindet sich in Kongens
Lyngby, Dänemark. Borealis hat Produktions- und Compoundanlagen in
Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Italien, Norwegen,
Österreich, Portugal und Schweden.Die Ausrichtung zum Markt erfolgt durch zwei Divisions: Die
"Performance Products Division" umfasst die Bereiche Wire & Cable
(Draht & Kabel), Pipe (Rohre) und Engineering Applications. Die
"Polyolefins and Chemicals Division" umfasst die Bereiche Polyethylen
und Polypropylen sowie den Bereich Olefine, Phenole & Aromatics.
Borealis hat eine eigene Technologie für die Polyethylen- und
Polypropylen-Erzeugung entwickelt. Sie wird unter dem Warenzeichen
BorstarÒ vermarktet. Borealis gehört zu 50 % dem norwegischen
Ölkonzern Statoil, zu 25 % der OMV und zu 25 % der IPIC, der
International Petroleum Investment Company of Abu Dhabi.Borealis A/S
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Manager External Communications Press contact
Tel +45 45 96 61 82
oyvind.klaeboe@borealisgroup.com

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