Bayerns Ministerpräsident Stoiber im NEWS-Interview zur Überprüfung Österreichs durch die "drei Weisen": "Überflüssige Maßnahme."

- Stoiber auch nach Volksbefragungs-Beschluss auf der Seite Österreichs: "Glaube nicht, dass Österreich als Retourkutsche auf eine Blockade setzt." Vorausmeldung zu NEWS 28/00 vom 13. Juli 2000

Wien (OTS) - In einem Interview für die morgen erscheinende
Ausgabe des Nachrichten-Magazins NEWS solidarisiert sich Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber auch nach dem Beschluss über eine Volksbefragung mit Österreich und fordert eine rasche Aufhebung der EU-Sanktionen. Stoiber: "Ich glaube nicht, dass Österreich in der EU als Retourkutsche auf eine Blockade setzt." Dennoch müsse die EU die Volksbefragung ernst nehmen. Stoiber: "Wenn die Volksbefragung durchgeführt wird, und die österreichische Regierung stützt, kann es schwierig werden, in Nizza ein einstimmiges Ergebnis zu erzielen Deshalb müssen die Sanktionen auch im Interesse einer erfolgreichen Regierungskonferenz in Nizza aufgehoben werden."

Der Bericht der "Drei Weisen" müsse dafür erst gar nicht abgewartet werden. Stoiber gegenüber NEWS: "Ich halte das für eine überflüssige Maßnahme. Hunderte von Journalisten berichten täglich aus und über Österreich. An demokratischen und rechtsstaatlichen Verhältnissen in Österreich kann kein Zweifel bestehen. Das Ergebnis einer Überprüfung stünde also von vornherein fest."

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Sekretariat NEWS-Chefredaktion
Tel. (01) 213 12 103

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/OTS