ARBÖ: Begangene Verkehrsübertretungen im Ausland können in Österreich zumeist nicht verfolgt werden

Wien (ARBÖ) - Gerade jetzt in der Urlaubszeit häufen sich beim ARBÖ die Anfragen, ob man die "Strafzettel" aus dem Ausland auch wirklich bezahlen muss und in weiterer Folge, ob eine im Ausland begangene Verwaltungsübertretung in Österreich verfolgt werden kann.

Dazu ARBÖ-Verkehrsjuristin Mag. Göppert: "Derzeitiger Stand ist, dass es nur mit der Bundesrepublik Deutschland ein
sogenanntes Vollstreckbarkeitsübereinkommen gibt,d.h. die Strafe-und zwar bei einem Betrag von über 50 DM- kann auch in Österreich eingefordert werden. In näherer Zukunft wird es ein Übereinkommen der EU-Staaten geben, welches vorsehen wird, dass Verkehrssünder
im jeweiligen Heimatstaat auch für Strafen im 'Ausland' in die Tasche greifen müssen."

Im betreffenden Land bleibt die Strafe jedoch bestehen und kann bei Wiedereinreise, sofern man von der Exekutive kontrolliert
wird, eingehoben werden.

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