Pittener Bergwerkstollen wird jetzt geräumt:

Früherer Sprengstoff ist nur mehr Abfall

St.Pölten (NLK) - Die Räumung des Eisen-Bergwerkstollens in Pitten, Bezirk Neunkirchen, wird voraussichtlich im Herbst 2000 begonnen und ungefähr ein Jahr dauern. Geräumt werden ungefähr 110 Tonnen früherer Sprengstoff, nämlich Donarit I, der aber durch die Wassereinwirkung im Stollen nun nur mehr als Abfall zählt. Die frühere Sprengstoffmasse ist in Landkarten eingewickelt und war bis nach dem Zweiten Weltkrieg hoch explosiv, wurde aber mittlerweile mit Grundwasser durchtränkt. Derzeit schlummert der Abfall in Behältern. Der Stollen wurde seinerzeit nach verschiedenen Vorfällen sicher versperrt.

Am 28. Juni war die Bewilligungsverhandlung für die Sanierung und wurde von Wasserrechtsexperten, der Berghauptmannschaft, des Arbeitsinspektorates, der Sanitätsdirektion, aber auch von Sprengstoffexperten und dem Bürgermeister des Ortes besucht. Die Gemeinde Pitten hat freiwillig um die Sanierung des Stollens bei der Wasserrechtsbehörde des Landes Niederösterreich angesucht. Die Erlassung des Wasserrechtsbescheides steht derzeit kurz bevor. Auch die Ausschreibung für die Arbeiten wie die Grundwasserableitung und die Entsorgung des früheren Sprengstoffes erfolgt in Kürze.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200-2312

Niederösterreichische Landesregierung

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK