RAUCH-KALLAT: SCHULDEN-RUCKSACK LEICHTER MACHEN! - BILD (web)

Ab 2002 keine neuen Schulden mehr

Wien, (ÖVP-PD) - "Wir müssen den Schulden-Rucksack, an dem jede Österreicherin und jeder Österreicher schwer zu tragen hat, leichter machen, damit unser Kinder unter der Schuldenlast zusammenbrechen", sagte heute, Mittwoch, ÖVP-Generalsekretärin Maria RAUCH-KALLAT. ****

Die Pro-Kopf-Verschuldung sei als Folge von 30 Jahren SP-Finanzpolitik von rund 6.000 Schilling im Jahr 1970 (Ende der VP-Alleinregierung unter Josef KLAUS) auf "unglaubliche 207.000 Schilling" im Jahr 2000 gestiegen. "Der Schulden-Rucksack ist also unter SPÖ-Verantwortung von einem kleinen Proviantbeutel zu einem schweren Marschgebäck für eine Himalaya-Expedition angewachsen. Zum Glück liegt die Verantwortung für die Staatsfinanzen nicht mehr bei der SPÖ. Sonst würden die Österreicher bald unter der Schuldenlast zusammenbrechen", so RAUCH-KALLAT.

Die neue Bundesregierung wird "Schluss machen mit dem Schulden machen", so RAUCH-KALLAT. Ziel sei es, auf neue Schulden zu verzichten und den bestehenden "Schulden-Rucksack" konsequent abzutragen. "Denn die Österreicherinnen und Österreicher haben ein Recht darauf, dass ihre Steuergelder für Zukunftsinvestitionen, wie Bildung und Forschung, verwendet werden und nicht zur Bezahlung der immer größer werdenden Zinsenlast für die Staatsschulden", betonte die Generalsekretärin.

Der immer schwerer gewordene Schulden-Rucksack habe nämlich auch die Zinsenbelastung für jeden Einzelnen "dramatisch ansteigen" lassen: Während jede Österreicherin und jeder Österreicher 1970 noch "bescheidene 362 Schilling pro Kopf und Jahr" für die Zinsenzahlung aufbringen musste, seien dies im Jahr 2000 bereits "mehr als 11.000 Schilling". Insgesamt müssten derzeit nur für Zinszahlungen fast 100 Steuermilliarden pro Jahr aufgewendet werden.

Es ist nicht länger tragbar, dass jeder siebente Schilling nur für die Bezahlung der Zinsen ausgegeben werden muss. "Bei einem monatlichen Familieneinkommen von 21.000 Schilling würde dies bedeuten, dass jeden Monat 3.000 Schilling nur für Zinszahlungen geleistet werden müssten, ohne dass damit ein einziger Schilling für den aufgenommenen Kredit bezahlt wäre. Es ist wohl klar, dass eine solche Haushaltsführung nicht viel Spielraum läßt", so RAUCH-KALLAT.

"Es ist dringend eine Trendumkehr gefordert, denn jeder Schilling mehr an Zinszahlungen schränkt den Handlungsspielraum für künftige Generationen drastisch ein, und jeder Schilling, den wir uns für den Zinsendienst ersparen, bedeutet mehr Gestaltungsspielraum für unsere Kinder", schloss die Generalsekretärin.

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