Kronberger verfaßt Stellungnahme zum EU-Richtlinienvorschlag "Erneuerbare Energien"

Taten müssen nun den Worten folgen

Wien, 2000-07-12 (fpd) - Der Umweltausschuß des Europäischen Parlaments beauftragte heute den freiheitlichen EU-Abgeordneten und Energieexperten Hans Kronberger, eine Stellungnahme zum Richtlinienvorschlag der Kommission "zur Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen im Elektrizitätsbinnenmarkt" zu verfassen. ****

Kronberger, der in diesem Gremium in den letzten Jahren bereits drei Stellungnahmen für den Ausschuß verfaßt hat (alle drei wurden einstimmig angenommen) sieht darin eine gewaltige Chance, der sauberen Stromproduktion in Europa zum Durchbruch zu verhelfen. "Wenn es gelingt, die Absichtserklärung der Kommission, nämlich die Stromerzeugung aus Sonne, Wasser, Wind und Biomasse bis zum Jahr 2010 auf 12,5% zu erhöhen, mit klaren und verbindlichen Zielvorgaben zu versehen, so kann diese Richtlinie zu einem Jahrhundertwerk werden", erklärte Kronberger.

"Erneuerbare Energien sind die einzige umweltfreundliche Alternative zu Erdöl- und Atomenergie, daher werde ich mein ganzes Engagement dafür einsetzen, einer nachhaltigen Energiepolitik durch die Nutzung von Sonne, Wind, Wasser und Biomasse zum Durchbruch zu verhelfen. Denn Energiesicherheit und -unabhängigkeit, Reduktion der Treibhausgase, Schaffung neuer Arbeitsplätze sowie eine globale Friedensstrategie im 21. Jahrhundert, vor allem im Hinblick auf die militärische Gewalt (siehe Golfkrieg, Tschetschenien) im Kampf um fossile Restressourcen sind die wichtigsten Ziele einer modernen Energiepolitik", ist Kronberger überzeugt.

Die Ausgangslage gegenüber früheren Vorstößen in Richtung sauberer Stromproduktion ohne CO2-Ausstoß und radioaktiven Risiken hat sich wesentlich gebessert. Kronberger: "Sowohl das deutsche Erneuerbare Energiegesetz, das im wesentlichen kostendeckende Tarife für sauberen Strom vorsieht, als auch die Durchführungsverordnung des Kärntner Landeshauptmannes zum ElWOG können als europaweite Vorbilder dienen." Kronberger lädt alle Experten für Erneuerbare Energiequellen und auch Nichtregierungsorganisationen ein, ihre Vorstellungen für die neue europaweit rechtsverbindliche Richtlinie beratend miteinzubringen. Unter "http//www.kronberger.net" ist der Richtlinienvorschlag bereits abzurufen, eine entsprechende Seite, auf der an der bevorstehenden Stellungnahme mitgearbeitet werden kann, wird ebenfalls eingerichtet. Kronberger abschließend: "Es geht jetzt darum, Nägel mit Köpfen zu machen, klare und verbindliche Ziele vorzugeben und für deren Einhaltung in den Mitgliedstaaten zu sorgen."(Schluß)

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