Grüne üben Kritik am geplanten Umbau der 2er-Linie

Wien, (OTS) Derzeit werde die 2er-Linie wegen der
Verlängerung der U-Bahn umgebaut, es drohe die Gefahr, dass bei diesem Projekt fatale Fehler der Vergangenheit wiederholt würden, sagte der Klubobmann der Grünen, Mag. Christoph Chorherr am Mittwoch in einem Pressegespräch. Seine Partei habe nichts gegen den Autoverkehr, auf der 2er-Linie müsse allerdings auch Platz für Radfahrer sein. Chorherr verwies auf die Umbauarbeiten in der Mariahilfer Straße und in der Alser Straße, wo auf die Radfahrer "vergessen" worden sei. Wie er ausführte, habe der Autoverkehr auf der 2er-Linie abgenommen, beim Ring-Rund-Radweg sei eine Zunahme
der Radfahrer zu beobachten.

Der geplante Umbau sehe vor, dass im gesamten Verlauf ein Mittelstreifen geschaffen werden soll. Einerseits, so Chorherr, um eine Straßenbehübschung mit Blumenbeeten vornehmen zu können, andererseits um Ampelschaltungen neu festzulegen. Dies würde bedeuten, dass Fussgänger in Zukunft jede Richtungsfahrbahn extra überqueren müssten. Besonders Personen, die eher langsam unterwegs sind, würden es nicht schaffen, bis zum nächsten "Rot" alle Fahrspuren gewechselt zu haben. Die geplante Situation bezeichnete Chorherr als inakzeptabel für Fussgänger und Radfahrer. Bis Oktober bestünde die Möglichkeit, durch Änderungen der bestehenden Pläne eine befriedigende Lösung zu finden.

Ziel sollte es sein, so Chorherr abschließend, einen durchgehenden Radweg für die 2er-Linie zu schaffen, die Ampeln zu Gunsten der Fussgänger zu schalten, sowie statt eines starren "Ampel-Umlaufprogramms" den öffentlichen Verkehrsmitteln "46", "48A", "49" und "J" ein rasches "Grün" zu ermöglichen. (Schluss) ull/vo

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