Onodi: Schließung der St. Pöltner Wachzimmer muss zurückgenommen werden

Keine Einsparungen auf Kosten der Sicherheit der Bevölkerung

St. Pölten, (SPI) - "Es ist grundsätzlich erfreulich, dass sich Innenminister Ernst Strasser und die Bundespolizeidirektion St. Pölten dazu entschlossen haben, die Schließungspläne der zwei St. Pöltner Wachzimmer Bahnhofplatz und Regierungsviertel zu revidieren und zumindest das Wachzimmer Bahnhofplatz bis Ende des Jahres rund um die Uhr besetzt zu lassen. Dies ist sicher ein Erfolg der Proteste der Bevölkerung und des politischen Widerstandes. Für mich ist aber klar: Die Schließungspläne müssen komplett zurückgenommen werden, auch das Wachzimmer Regierungsviertel muss zu den Nachtstunden besetzt sein", so die St. Pöltner Landtagsabgeordnete und Zweite Präsidentin des NÖ Landtages, Heidemaria Onodi, über die jüngste sicherheitspolitische Entwicklung.****

Bei der Sicherheit der Bevölkerung darf nicht gespart werden. Das Wachzimmer Bahnhofplatz ist eines der wichtigsten in der Landeshauptstadt, viele tausend Menschen frequentieren jeden Tag den Bahnhof und den vorgelagerten Busbahnhof. Allein rund 15.000 Schülerinnen und Schüler kommen während der Schulzeit über diesen Verkehrsknotenpunkt in die Schulstadt St. Pölten und fahren, oft in den späten Abendstunden, wieder nach Hause. "Geschlossene Wachzimmer bedeuten weniger Beamtinnen und Beamte auf der Strasse und damit weniger Sicherheit für unsere Landeshauptstadt. Die Einsparung hätte nämlich, ganz gegenteilig zu Aussagen der ÖVP-Niederösterreich, nicht dazu geführt, dass zusätzliche Kräfte ‚auf der Strasse‘ zum Einsatz kommen. Die St. Pöltner Beamtinnen und Beamten leisten hervorragende Arbeit und sind bereits jetzt bis an die Grenzen der persönlichen und organisatorischen Leistungsgrenze belastet. Personelle Kürzungen können nicht hingenommen werden, vielmehr sollte eine Aufstockung um den einen oder anderen Planposten erfolgen. Bei der Sicherheit der Bevölkerung darf nicht gespart werden", so LAbg. Onodi.
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