Povysil: Sparen in der Kultur nur mit Begleitmaßnahmen

Abstruse Mutmaßungen der Opposition

Wien, 2000-07-11 (fpd) - "Die in den letzten Tagen aus den Ländern und von der Opposition geäußerten Mutmaßungen über Kürzungen im Bereich Kultur im Zuge des Länderfinanzausgleichs sind abstrus", meinte heute die Kulturausschußvorsitzende und freiheitliche Kultursprecherin Dr. Brigitte Povysil. ****

"Es kann doch nicht wahr sein, daß bei Vorbereitungsarbeiten des Bundesministerium für Finanzen bereits jetzt gewisse Überlegungsansätze unter vielen aus einem Arbeitspapier als Tatsachen hingestellt werden. Es ist viel mehr im Interesse der Länder gelegen, mitzuhelfen, Einsparungsmöglichkeiten für Länder und Bund zu finden, um das Budget so rasch als möglich effektiv sanieren zu können", meinte Povysil zu den Äußerungen der Länder und den abstrusen Meldungen der Opposition.

"Derzeit herrscht ein allgemeiner Aufschrei, wo immer der Sparstift angesetzt wird. Doch Sparen ist notwendig, allerdings bei ausgewogener Belastung, gerade bei einer guten Konjunktur. Die Gewichtung muß sicherlich auch im Interesse der Bevölkerung stehen, die auch mitentscheiden soll. Besser jetzt ein kleine "Notoperation", bevor man später eine massive "Amputation" mit möglicherweise letalen Folgen vornehmen müßte. Doch die Theater in den Ländern werden nicht umhin kommen, ihre Wirtschaftlichkeit zu überdenken", meinte Povysil.

"In Anlehnung an den Bund, der auch massiv sparen muß, sollte man auch in Oberösterreich Projekte überdenken, um die Finanzmittel nach Dringlichkeit und Priorität einsetzen zu können. Man sollte doch nun die Möglichkeiten ausreifen lassen und den Ausgang der Vorschläge und Verhandlungen seitens des BM für Finanzen und der Länder abwarten. Wir werden uns dann wehren, wenn es weniger Geld für die Kultur ohne Begleitmaßnahmen geben sollte. Damit meine ich Steueranreize für Sponsoring, Fundraising, bessere Marketing- und Merchandising-Möglichkeiten der kulturellen Einrichtungen. Weiters sollte sicherlich eine Schwerpunktsetzung von großen Kulturveranstaltungen in Österreich aus Subventionsmitteln überlegt werden, um von dem leidlichen Gießkannenprinzip hin zu einem effektiven Streamlining zu kommen", schloß Povysil. (Schluß)

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