Faymann: Zur Sanierung gehören attraktive Erholungsbereiche

Wien, (OTS) "Zur Wohnhaussanierung gehört nicht nur die Sanierung von Gebäuden und die Verbesserung der Standards und der Qualität von Wohnungen, sondern auch die Attraktivierung der Erholungs- und Freizeitbereiche. Mit dem Setzen der
Kletterpflanzen für die Pergolen ist die Sanierung des Rabenhofs endgültig beendet", erklärten Wohnbaustadtrat Werner Faymann und der Landstraßer Gemeinderat Rudolf Schicker anlässlich einer Veranstaltung zur Neubepflanzung. "Bei Mieterversammlungen im Rabenhof haben viele Bewohner den Wunsch geäußert, dass die Pergolen im Rabenhof wieder mit Kletterpflanzen besetzt sein
sollen, wie das auch vor der Sanierung des Rabenhofs der Fall war. Durch die Hilfe der Gärtnerei Starkl und Sponsoren ist es nun möglich geworden, für diesen Zweck 87 Pflanzen zu erhalten. Es handelt sich um rasch wachsende Efeu und Veitschi. Wir hoffen,
dass die Bewohner des mehr als 1.000 Wohnungen umfassenden
Rabenhofs mit den Laubengängen, die bald wieder Schatten spenden werden, Freude haben werden", so Faymann.****

Der Rabenhof ist nach der Rabengasse benannt, die durch den
Hof führt. Er wurde 1925 erbaut und umfasst 81 Stiegen und 1.130 Wohnungen. Die Architekten Hermann Eichinger und Heinrich Schmidt
- sie hatten zuvor bereits das Hanuschkrankenhaus und das Verkehrsbüro am Karlsplatz gebaut - mussten den Rabenhof an die bereits bestehenden Gebäude anpassen. Diese "Hindernisse"
gemeinsam mit der diagonal durchführenden Rabengasse machen die charakteristische Gestaltung des Rabenhofs mit seinen vielen
kleinen Plätzen und Höfen und den imposanten Bögendurchgängen aus.

Von 1987 bis 1992 wurde der Rabenhof um 440 Millionen
Schilling saniert. Es wurden unter anderem 66 Aufzüge eingebaut, mehr als 15.000 Quadratmeter Dachabdeckung und 8.500 Quadratmeter Gehwege erneuert, fast 50.000 Quadratmeter Fassaden erneuert und
mit Wärmeschutz versehen, mehr als 4.000 Fenster neu eingebaut und 7.300 Quadratmeter Grünfläche neu gestaltet.

237 Wohnungen wurden auf einen Standard A angehoben, 434 Wohnungen bekamen einen Fernwärmeanschluss und eine Tiefgarage mit 130 Abstellplätze wurde errichtet. Der Rabenhof enthält unter anderem eine Zentralwaschküche, einen Kindergarten, eine Kinderzahnklinik, ein Krankenkassenlokal, einen Pensionistenklub, eine Bibliothek, mehrere Geschäftslokale und das Rabenhoftheater, das im Zuge der Sanierung als 3. Bühne des Josefstadttheaters im Jahr 1990 eröffnet worden ist. (Schluss) gmp

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