UNIQA kräftig gewachsen

UNIQA Konzern im ersten Quartal 2000

Wien (OTS) - Die UNIQA Group Austria - bestehend aus der UNIQA Versicherungen AG, der UNIQA Personenversicherung AG, der UNIQA Sachversicherung AG, der Raiffeisen Versicherung AG, der Salzburger Landes-Versicherung AG, der Collegialität Versicherung AG sowie den ausländischen Tochterunternehmen - erzielte in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2000 ein äußerst kräftiges Wachstum. Das verrechnete Prämienvolumen im direkten Versicherungsgeschäft konnte im Vergleich zum ersten Quartal 1999 deutlich um 15,8 % auf 10,2 Mrd. ATS (739,4 Mio. Euro) erhöht werden. Das entspricht einem Zuwachs von 1,4 Mrd. ATS (100,9 Mio. Euro). Die Leistungen stiegen gleichzeitig um 11,6 % auf 5,5 Mrd. ATS (400,7 Mio. Euro).

Geschäftsentwicklung nach Sparten

- Anhaltende Dynamik in der Lebensversicherung

Die außerordentliche Steigerung der verrechneten Prämien von 38,4 % im Bereich Lebensversicherungen trug maßgeblich zu dem erfreulichen Gesamtergebnis bei. Damit erreichte die Wachstumssparte Leben im ersten Quartal 2000 ein verrechnetes Prämienvolumen von 4,5 Mrd. ATS (326,6 Mio. Euro). Insbesondere die starke Entwicklung des Geschäftes mit Einmalprämien spiegelt sich hier wider. Dem kräftigen Anstieg der Prämieneinnahmen stand eine Zunahme der ausbezahlten Leistungen von 15,1 % gegenüber.

- Höhere Prämieneinnahme in der Krankenversicherung

Die Sparte Krankenversicherung konnte ihr verrechnetes Prämienvolumen in den ersten drei Monaten dieses Jahres um 2,4 % auf 2,2 Mrd. ATS (158,7 Mio. Euro) verbessern. Dazu hat wesentlich die seit Beginn diesen Jahres für bestimmte freiberufliche Berufsgruppen bestehende Optionsmöglichkeit für eine private Pflicht-Krankenversicherung beigetragen. Die ausbezahlten Leistungen erhöhten sich gleichzeitig um 14,0 % auf 1,7 Mrd. ATS (126,3 Mio. Euro). Dies ist darauf zurückzuführen, dass systembedingt im Vergleichsquartal des Vorjahres ein Rückstand in der Leistungsabwicklung bestand. Für das Gesamtjahr 2000 ist eine Erhöhung der Leistungsquote um rund 2,0 % zu erwarten.

- Schaden- und Unfallversicherung in schwierigem Kfz-Umfeld

In der Schaden- und Unfallversicherung stieg das verrechnete Prämienvolumen im direkten Geschäft um 2,7 % auf 3,5 Mrd. ATS (254,0 Mio. Euro). Die Anzahl der abgeschlossen Kfz-Versicherungen konnte um 6,5 % erhöht werden. Auf Grund der ungünstigen Rahmenbedingungen in den Kfz-Sparten erbrachte dieser Zuwachs aber nur einen Prämienzuwachs von 2,9 %. Die Salzburger Landes-Versicherung AG hebt sich mit einem bedingt durch das starke Geschäft im deutschen Raum überdurchschnittlichen Anstieg der Prämieneinnahmen von 61,8 % in dieser Sparte deutlich ab. Die bezahlten Leistungen sind um 4,1 % auf 1,6 Mrd. ATS (1= 16,9 Mio. Euro) gestiegen.

Inländische Unternehmen der UNIQA Group Austria

- UNIQA Versicherungen AG

Die UNIQA Versicherungen AG ist die Konzernobergesellschaft der UNIQA Group Austria und notiert als einzige Konzerngesellschaft an der Wiener Börse. Sie ist der zentrale Rückversicherer der operativen Gesellschaften im Konzern. Die Prämieneinnahmen der Gesellschaft aus der aktiven Rückversicherung belaufen sich in den ersten drei Monaten des Jahres 2000 auf 1.320,7 Mio. ATS (96,0 Mio. Euro). Der überwiegende Teil davon - 1.185,7 Mio. ATS (86,2 Mio. Euro) - stammt aus der Übernahme aus dem Konzern. Die gesamten Schäden betrugen 916,3 Mio. ATS (66,6 Mio. Euro) davon 606,0 Mio. ATS (44,0 Mio. Euro) im Eigenbehalt.

- UNIQA Personenversicherung AG

Die UNIQA Personenversicherung AG betreibt die Kranken-, Lebens-und Unfallversicherung. Das verrechnete Prämienvolumen der Gesellschaft konnte im ersten Quartal 2000 um 9,1 % auf 3.573,9 Mio. ATS (259,7 Mio. Euro) verbessert werden. Davon entfielen 55,8 % auf die Krankenversicherung, 36,3 % auf die Lebensversicherung und 7,9 % auf die Unfallversicherung. Die ausbezahlten Leistungen betrugen 3.145,2 Mio. ATS (228,6 Mio. Euro).

- UNIQA Sachversicherung AG

Die UNIQA Sachversicherung AG betreibt ausschließlich die Schadenversicherung. Das verrechnete Prämienvolumen der Gesellschaft legte in der Berichtszeit um 0,2 % auf 2.446,3 Mio. ATS (177,8 Mio. Euro) zu. Dem standen ausbezahlte Leistungen in Höhe von 1.198,1 Mio. ATS (87,1 Mio. Euro) gegenüber.

- Raiffeisen Versicherung AG

Der Marktführer unter Österreichs Lebensversicherungen arbeitete in den ersten drei Monaten 2000 wiederum mit überdurchschnittlichem Erfolg und erzielte im direkten Geschäft einen Zuwachs an verrechneten Prämien von 43,5 %. Damit stieg das Prämienvolumen in der Berichtszeit um 982,3 Mio. ATS (71,4 Mio. Euro) auf 3.240,5 Mio. ATS (235,5 Mio. Euro). Die ausbezahlten Leistungen erhöhten sich dagegen nur um 9,2 % auf 785,1 Mio. ATS (57,1 Mio. Euro).

- Salzburger Landes-Versicherung AG

Der klassische Regionalversicherer konnte in der Berichtszeit sein verrechnetes Prämienvolumen um 14,0 % auf 533,0 Mio. ATS (38,7 Mio. Euro) verbessern. Die ausbezahlten Leistungen stiegen gleichzeitig um 14,8 % auf 178,1 Mio. ATS (12,9 Mio. Euro).

- Collegialität Versicherung AG

Die Collegialität Versicherung AG ist im Markt unter "Collegialität direct" tätig und auf den Direktvertrieb von Versicherungsprodukten der Unfall-, Lebens- und Krankenversicherung spezialisiert. Sie weist für die ersten drei Monate 2000 ein Wachstum der verrechneten Prämien von 13,1 % auf 9,2 Mio. ATS (0,7 Mio. Euro) aus. Die ausbezahlten Leistungen beliefen sich auf 0,8 Mio. ATS (0,1 Mio. Euro).

Kapitalanlagen gestiegen

Die gesamten Kapitalanlagen des UNIQA Konzerns standen Ende März -exklusive der Depotforderungen aus dem Rückversicherungsgeschäft -mit 141,4 Mrd. ATS (10,3 Mrd. Euro) zu Buch. Sie lagen damit um 9,7 Mrd. ATS (702,9 Mio. Euro) über dem Vorjahreswert. Die Vermögenserträge der in den Konzernabschluss einbezogenen inländischen und ausländischen Versicherungsunternehmen beliefen sich im ersten Quartal 2000 auf 2,1 Mrd. ATS (155,9 Mio. Euro) und überstiegen damit das vergleichbare Vorjahresergebnis um 8,4 %.

Moderate Kostenentwicklung

Die gesamten Kosten (ohne Provisionen) der Konzerngesellschaften betragen im ersten Quartal 2000 1,2 Mrd. ATS (89,7 Mio. Euro) und liegen damit um 2,0 % unter den Vergleichswerten des Vorjahres. Die Provisionen betragen im Berichtszeitraum rund 0,6 Mrd. ATS (46,9 Mio. Euro) - um 19,9 % mehr als im Vorjahresvergleich.

Ausländische Unternehmen der UNIQA Group Austria im ersten Quartal 2000

Hohe strategische Bedeutung hat innerhalb des Konzerns die Forcierung des Wachstums im Ausland. Auf dem geplanten Weg zu einem der führenden Versicherungskonzerne in Mitteleuropa wird die Position in den entwickelten Nachbarländern wie Italien und der Schweiz gefestigt. Darüber hinaus werden die prosperierenden Märkte in Zentral- und Osteuropa mit massiven Investitionen erschlossen.

Nach dem Aufbau des Geschäfts in Tschechien und der Slowakei haben der Ausbau der Geschäftstätigkeit in Kroatien und die Neuordnung der Aktivitäten in Ungarn, vor allem aber der Auftritt im polnischen Markt hohe Priorität. Auf mittlere Sicht soll der Anteil des ausländischen Prämienaufkommens an den Gesamtprämieneinnahmen des Konzerns von derzeit 4,7 % auf 15 % steigen. Das Markenimage der UNIQA Gruppe in Österreich wird im Rahmen der Internationalisierungsstrategie auch für die Positionierung auf den Auslandsmärkten genutzt. Mittelfristig soll der Marktauftritt aller ausländischen Tochtergesellschaften vereinheitlicht werden. Die daraus resultierenden Synergien werden für einen einheitlichen Kommunikationsauftritt genutzt, der die besondere Situation der einzelnen Länder angemessen berücksichtigt. Das erste Quartal 2000 verlief für fast alle Auslandstöchter der Gruppe sehr zufriedenstellend, wobei besonders die CRP ein überdurchschnittliches Wachstum aufweist. Schwierig ist aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Lage die Situation in der Slowakei. Weiterhin sehr erfreulich entwickeln sich auch die Tochtergesellschaften in Italien und der Schweiz.

Vollkonsolidierte Versicherungen im Ausland:

Unternehmen Verrechnetes +/- Ausbezahlte +/- Beteili-Prämienvolumen Leistungen gung CRP, Prag 313,6 Mio.CZK +51,5% 109,1 Mio.CZK +47,4% 83,3 % OTCINA, 191,1 Mio.SKK -12,8% 107,8 Mio.SKK -17,9% 99,4 % Bratislava
Austria, Genf 10,3 Mio.CHF +9,3% 10,5 Mio.CHF +15,5% 100,0 % Austria, 14.146,6 Mio.ITL +12,2% 5.639,6 Mio.ITL +4,3% 100,0 % Mailand
Austrija 0,2 Mio.HRK 80,0 % Osiguranje,
Zagreb*

*Die Austrija Osiguranje begann im November 1999 mit der Geschäftstätigkeit in Kroatien und trägt seit Juni 2000 den Firmennamen UNIQA Osiguranje d.d.

Ausblick

Die geschäftlichen Aktivitäten der UNIQA Group Austria sind im weiteren Verlauf des Jahres durch mehrere unterschiedliche Schwerpunkte geprägt. Zunächst steht das Geschäftsjahr 2000 im Zeichen des "Projektes Beweis" als Grundstein für ein umfangreiches mehrjähriges Qualitätsprogramm. Im Zusammenhang damit werden der Qualitätsanspruch und die Leistungsfähigkeit verstärkt kommuniziert und nach außen vermittelt.

Von besonderer Bedeutung für Gruppe ist die Spartenerweiterung der Raiffeisen Versicherung, die seit April eigene Sachversicherungsprodukte anbietet. In der Krankenversicherung steht der Ausbau der medizinischen Assistance im Mittelpunkt. Die Sachversicherung muss die Ergebnisse in den Kfz-Sparten durch Eindämmung von Rabattmöglichkeiten sowie durch Tariferhöhungen verbessern.

Die Forcierung des Auslandsgeschäftes hat weiterhin Priorität. Nach der Übernahme von 72 % der Friuli Venezia Giulia Assicurazioni "La Carnica" S.p.A. im April dieses Jahres steht die Übernahme der POLONIA Sach- und der POLONIA Lebensversicherung im Zentrum der Bemühungen. Ein bindender Letter of Intent wurde im Mai unterschrieben. Derzeit wird die Strukturierung und Abwicklung des Erwerbes vorbereitet. Die Übernahme soll bis spätestens September 2000 abgeschlossen sein. Mit dem Erwerb der CARNICA und der POLONIA wird sich das im Ausland erzielte Prämienvolumen des Konzerns im laufenden Jahr nahezu verdoppeln.

Die bisherige Geschäftsentwicklung der UNIQA Group Austria im Jahre 2000 lässt eine deutliche Verbesserung des Konzernergebnisses erwarten.

Hinweis:

Der aktuelle Quartalsbericht steht auf der UNIQA Website im Bereich Investor Relations/IR-Infos/Berichte unter
http://www.uniqa.at/ir/infos/idx_berichte.html für den Download
bereit und kann auch telefonisch (01 211 75 -3615) oder per e-mail (kommunikation@uniqa.at) in der Presseabteilung angefordert werden.

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