Hohe Lebensqualität auch für ältere Menschen

LR Bischof: "Soviel ambulant wie möglich, soviel stationär wie nötig."

Bregenz (VLK) - Vorarlberg liegt genau im Bedarfs- und Entwicklungsplan, der die Umstrukturierung aller Heim- in Pflegebetten bis zum Jahr 2010 fordert. Der Anteil der
Pflegebetten und Pflegeheime wurde ausgebaut, derjenige der Altersheime sinkt sukzessive. Dies geht aus dem aktuellen
Bericht über "Stationäre Einrichtungen für pflegebedürftige Menschen in Vorarlberg" hervor, den Landesrat Hans-Peter
Bischof heute, Montag, im Landhaus in Bregenz vorstellte.
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Während sich im Jahr 1990 der Anteil der Pflegebetten am gesamten Bettenangebot in Vorarlberg auf 28 Prozent belief,
liegt die Aufteilung 1998 bereits bei 50 Prozent. Ziel ist
es, bis 2010 alle Altersheimbetten in Pflegebetten
umzuwandeln und den Bedarf an stationären Langzeitbetten
möglichst gering zu halten. Das Motto "soviel ambulant wie möglich, soviel stationär wie nötig" wird konsequent
umgesetzt. Der Zuwachs bei den mobilen Hilfsdiensten steht in
engem Zusammenhang mit dieser Entwicklung. Heute werden
bereits 85 bis 90 Prozent aller Pflegebedürftigen zu Hause
betreut.

Wichtig ist es für Landesrat Bischof, "die Lebensqualität
in den Pflegeheimen soweit wie möglich zu stärken und die Gemeinden in die sozialpolitische Verantwortlichkeit
einzubinden". Dies beinhaltet, dass Pflegebedürftige in der
eigenen Gemeinde betreut werden und die neuen Sozialzentren
direkt und aktiv in das Ortsgeschehen eingebunden sind.

"Mit dieser Entwicklung der Pflegeheime, die einen ausgezeichneten Standard haben, entsprechen wir der
demographischen Alterung der Bevölkerung in Vorarlberg", so Landesrat Bischof. Auch beim Personal ist Vorarlberg
vorbildlich: fast drei Viertel der Dienstposten sind mit Fachkräften besetzt, mehr als ein Fünftel mit diplomiertem Personal.
(kk/gw,nvl)

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