Grollitsch: SPÖ und Grüne gegen Ende von Schlachttiertransporten

Wien, 2000-07-10 (fpd) - Der freiheitliche Bundestierschutzsprecher Dr. Udo Grollitsch verurteilte heute die doppelzüngige Haltung von SPÖ und Grünen, die ständig den Tierschutz im Munde führten, einen von FPÖ und ÖVP während der letzten Plenarsitzung vor der Sommerpause eingebrachten Antrag auf Abschaffung der EU-Exporterstattungen für Lebendviehtransporte sowie europaweite Verschärfung der Viehtransportbestimmungen aber abgelehnt hätten. ****

Die reflexartige Ablehnung aller Vorhaben der Bundesregierung sei zwar typisch geworden für diese Opposition, die ein demokratisches Wahlergebnis nicht akzeptieren wolle, so Grollitsch, nichtsdestotrotz aber unverständlich. Der entsprechende Entschließungsantrag bedeute nämlich den Beginn vom Ende der Schlachttiertransporte, ziele er doch auf die schrittweise Abschaffung der Exporterstattungen der Europäischen Union für Lebendschlachtviehtransporte in Drittländer sowie auf die Durchsetzung einer konsequenten Qualitätspolitik und eine effizientere Kontrolle der Lebendschlachtviehtransporte ab. Es gehe nicht weiter an, so der freiheitliche Tierschutzsprecher, daß etwa Kälber aus der Steiermark zur Mast nach Sizilien transportiert werden, um anschließend zwecks Schlachtung nach Hamburg gebracht zu werden - und dies alles unter Inkaufnahme qualvoller Bedingungen für die Tiere.

Der FPÖ-ÖVP-Antrag sehe daher vor, daß die freigewordenen Mittel für eine verantwortungsvolle Viehproduktion verwendet werden. Exporte in Drittländer sollten vermehrt in Form von Fleisch anstelle von Lebendviehexporten erfolgen. Ebenso wolle man einen effizienteren Vollzug der geltenden Bestimmungen sicherstellen - insbesondere bei grenzüberschreitenden Lebendtiertransporten von langer Dauer -, sowie die notwendigen Einrichtungen bereitstellen, um eine Verstärkung der Kontrollen zu ermöglichen.

Daß sowohl Sozialdemokraten wie Grüne einem solchen Vorhaben auf parlamentarischer Ebene ohne Prüfung reflexartig ihre Zustimmung verweigerten, sei leider bezeichnend für die Scheinheiligkeit der Opposition in Sachen Tierschutz, so Grollitsch abschließend. Wenn es darum gehe, die Situation der leidenden Geschöpfe tatsächlich zu verbessern, reagiere sie mit Trotz und Ablehnung. (Schluß)

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