ÖGB-Csörgits: Partei der "kleinen Leute" nimmt ArbeitnehmerInnen Geld aus der Tasche

Westenthaler hat Sozialpartnerschaft noch immer nicht verstanden

Wien (ÖGB). "Das einzige, was die Regierung bisher geleistet hat, ist es, den ArbeitnehmerInnen Geld aus der Tasche zu ziehen", betonte heute ÖGB-Vizepräsidentin und Frauenvorsitzende Renate Csörgits. Die FPÖ, die sich so gerne als Partei der "kleine Leute" bezeichnet, hat bei den bisherigen Maßnahmen der Regierung ihr wahres Gesicht gezeigt: Massive Verschlechterungen und Sozialabbau in allen Richtungen." ++++

Die zitierte "Erfolgsstory" der Regierung sei eine Gruselstory ersten Ranges, die ausschließlich zu Lasten der Klein- und Mittelverdiener gehe, kritisiert Csörgits.

"Diese Regierung hat nichts anderes im Sinn, als das Land zu destabilisieren und Sozialabbau zu betreiben", so die ÖGB-Vizepräsidentin. Dabei werde das bewährte und europaweit anerkannte Prinzip der Sozialpartnerschaft völlig ignoriert. Ziel sei es nicht, sozial verträgliche Lösungen und faire Reformen zu finden, sonder d´rüber zu fahren, wo es nur geht. Csörgits: "Westenthaler hat noch immer nicht verstanden, dass es bei Sozialpartnerschaft um ein Miteinander geht, bei dem immer ein Konsens im Mittelpunkt steht. Da kann man nur sagen: Schleunigst dazulernen Herr Klubomann."

So wie das Krisenmanagement der Regierung bei der Aufhebung der EU-Sanktionen scheitert, wird diese Regierung auch bei den sozialen und rücksichtslosen Maßnahmen auf dem Rücken der ArbeitnehmerInnen scheitern. (bfm)

ÖGB, 10. Juli 2000
Nr. 611

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