ARBÖ: Wer bleibt schon hinten stehen?

Wien (ARBÖ) - Das Vorschlängeln von "ungeduldigen"
Motorradlenkern an einer stehenden Fahrzeugkolonne ist für viele Autolenker oft ein Ärgernis. Durch riskantes "Schlängeln" entstehen immer wieder gefährliche Verkehrssituationen. Daher informieren die ARBÖ-Verkehrsjuristen, ob es generell erlaubt ist, dass sich Verkehrsteilnehmer auf zwei Rädern vorschummeln dürfen.

Gemäß Paragraph 12, Abs. 5 der Straßenverkehrsordnung ist es allen Lenkern einspuriger Fahrzeuge, sei es nun ein Radfahrer, ein Moped-, Mofa- oder Motorradlenker erlaubt, an einer stehenden Fahrzeugkolonne vorzufahren. ARBÖ-Verkehrsjuristin Mag. Renate Göppert: "Diese Regelung gilt jedoch nur dann, wenn für das Vorfahren ausreichend Platz vorhanden ist und Lenker von
Fahrzeugen, die ihre Absicht zum Abbiegen angezeigt haben, beim Abbiegen nicht behindert werden."

Die ARBÖ-Verkehrsjuristin appelliert in diesem Zusammenhang an die Zweiradfahrer, auch im Interesse der eigenen Sicherheit, riskante "Vorschlängel"-Manöver besser zu vermeiden. Autolenker sollten vor allem Voraussicht üben und insbesonders beim Öffnen der Türe, sicherheitshalber nochmals einen Blick über die Schulter wagen.

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