LR Knotzer: Einbindung der NÖ Berufsschulen in das Kplus ECHEM- Kompetenzzentrum

Niederösterreich forciert seine technische und forschungspolitische Kompetenz

St. Pölten, (SPI) - In Wiener Neustadt entsteht eine der zukunftsträchtigen Forschungseinrichtungen Österreichs - das Kplus ECHEM-Kompetenzzentrum für Elektrochemie. Das Forschungszentrum Seibersdorf wird als vorläufiger Träger des Kompetenzzentrums fungieren, das Land Niederösterreich wird in den Jahren 2000 bis 2004 Förderungen in der Gesamthöhe von 41,5 Millionen Schilling leisten. Landesrat Fritz Knotzer, verantwortlich für das Berufsschulwesen in Niederösterreich, regt nun an, auch die Berufsschulen in dieses Kompetenzzentrum einzubinden. "Mit der Errichtung des Kplus ECHEM-Kompetenzzentrums in Wiener Neustadt forciert Niederösterreich seine technische und
forschungspolitische Kompetenz. Davon sollen auch unsere Berufsschulen profitieren. Dort wird jener Unterricht geleistet, dessen Erkenntnisse die Fachleute und Wissenschaftler im neuen Komptenzzentrum erforschen und erarbeiten. Ich möchte in einem ersten Schritt eine Vernetzung und in späterer Folge möglicherweise sogar eine Einbindung der Berufsschulen in das Kompetenzzentrum erreichen. Eine erste Möglichkeit wäre beispielsweise eine Vernetzung über Internet, womit die Berufsschulen an der Arbeit mitpartizipieren können”, so Landesrat Fritz Knotzer.****

Ein erster Partner des Kompetenzzentrums ist selbstverständlich
die Wirtschaft. Im Wege längerfristiger Kooperationen sollen durch die Arbeit an einem gemeinsamen definierten Forschungsprogramm die Kompetenzen der Partner des Kompetenzzentrums gestärkt und die Basis für eine wirtschaftliche Umsetzung gelegt werden. Auf diese Weise kann hohes, technologisches Know-how in einem neuen institutionellen Rahmen erworben und weiter entwickelt werden.

"Ich denke, dass auch die Berufsschulen ein willkommener und vor allem fruchtbarer Partner für das Kompetenzzentrum wären. Die Angewandte Elektrochemie befasst sich mit der technischen
Anwendung chemischer Reaktionen, die mit dem Übergang elektrischer Ladungen verknüpft sind. Dazu zählen elektrochemische Beschichtungstechnik (Galvanotechnik), Korrosionsschutz, elektrochemische Materialbearbeitung, elektrochemische Energiespeicherung und Umwandlung (Batterien und Brennstoffzellen) sowie elektrochemische Verfahren für die Umwelttechnik (Recycling, Bodenentgiftung). Für viele Facharbeiter - in den Berufsschulen ausgebildet - gehören derartige Kenntnisse zu ihrem täglichen Brot. Wenn wir uns nun gleich in der Startphase ‚einklinken‘, sollten davon nicht nur unsere Lehrlinge und späteren Fachkräfte in der Wirtschaft profitieren, vielleicht gelingt es auch viele in der Praxis aufgeworfene Erkenntnisse, aber auch Problemstellungen
in die Arbeit des Kompetenzzentrums einzubringen. Ich werde jedenfalls in den kommenden Tagen mit meinen Regierungskollegen im Land bzw. auch über Kontakte im Bund über eine mögliche Einbindung der Berufsschulen Gespräche suchen. Ich will der Jugend neue Chancen eröffnen und welche bessere Chance gibt es, als eine möglichst gute Ausbildung zu haben”, so Landesrat Fritz Knotzer abschließend.
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