Vladyka: Mikl-Leitner die VP-Speerspitze der Familienbelaster in Niederösterreich

"Zurück an den Herd"-Politik auch in der Kinderbetreuungspolitik in NÖ

St. Pölten, (SPI) - "Während die SPNÖ-Regierungsmitglieder arbeiten und für Kinder und Familien in Niederösterreich das Beste wollen, übt sich VP-Mikl-Leitner mit ihren Kolleginnen und Kollegen im Bund als VP-Speerspitze der Familienbelaster in Österreich. So war es Mikl-Leitner, die mit ihren Parteikollegen beschlossen hat, dass sogar für Kinder eine jährliche Ambulanzgebühr beim Besuch von Spitals- oder Kassenambulatorien in der Höhe bis zu 1.000,- Schilling eingehoben wird. So ist es Mikl-Leitner, die gemeinsam mit Sozialministerin Sickl die Fortsetzung der Kindergartenmilliarde hintertreibt und damit den weiteren Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen in Niederösterreich verhindert. Von der Menschlichkeit hat sich die ÖVP-Niederösterreich schon weit entfernt, sie weiss ja schon gar nicht mehr, was dieser Begriff bedeutet. Diese Partei belastet Familien, Kinder, Senioren und sozial Schwächere -und traut sich dann auch noch Unwahrheiten in den Raum zu stellen. Niederösterreich, ja ganz Österreich, droht wirklich zu einer ‚Insel‘ zu werden - allerdings zu einer "Insel in der Menschlichkeit", wo diese gesellschaftspolitischen Ansprüche keinen Platz mehr finden", kommentiert die Familiensprecherin der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Christa Vladyka, heutige Unwahrheiten des VP-Landessprachrohrs.****

"Die weiteren Aussagen richten sich dagegen selbst. Die ÖVP ist es, die Tagesmüttern eine umfassende soziale Absicherung weiterhin verweigert. Die ÖVP ist es, die sich aus rein parteiideologischen Gründen mit Vehemenz gegen den Ausbau der Kleinkinderbetreuungseinrichtungen stemmt, obwohl dies die Familien im Land wünschen und die ÖVP ist es, die immer weniger Geld für Weiterbildungsmaßnahmen des Kindergartenpersonals zur Verfügung stellt, gleichzeitig aber in ihren Ressorts - beispielsweise in der Landwirtschaft und in der Wirtschaft - das Geld mit beiden Händen unter ihre Klientel wirft. Auf solche ‚Expertinnen‘, die von Familienpolitik wirklich keine Ahnung haben, können wir in Niederösterreich wirklich verzichten. Mikl-Leitners Unwissenheit zeigt sich schon in kleinen Details. Der von ihr angesprochene Antrag betreffend einer sozialrechtlichen Absicherung der Tagesmütter formuliert nämlich nur den Wunsch nach einer solchen, nicht jedoch bereits die Umsetzung. Aber warum sollte dies eine VPNÖ-Nationalrätin auch wissen? Wenn sich Mikl-Leitner mit solchen Aussagen als Prokop-Nachfolgerin zu profilieren sucht, dann drohen auch in der NÖ-Familien- und Kinderbetreuungspolitik wirklich ‚kohlrabenschwarze Zeiten‘", so die SP-Familiensprecherin abschließend.
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