ÖH: Trimester für Studierende derzeit kontraproduktiv

Notwendige Rahmenbedingungen fehlen

Für derzeit nicht durchführbar hält ÖH-Vorsitzender Martin Faißt (AktionsGemeinschaft) den Vorschlag von Bildungsministerin Elisabeth Gehrer, die Universitäten vom Semester- in den Trimesterbetrieb zu führen.

Viele Studierende müssen neben dem Studium oder in den Ferienmonaten einer Erwerbstätigkeit nachgehen, um sich ihr Studium finanzieren zu können. Dies wird durch ein Trimestersystem gänzlich unmöglich gemacht. Zusätzlich geht den Studierenden die Kontinuität im Studienbetreib verloren, da nicht davon ausgegangen werden kann, dass alle Lehrveranstaltungen in jedem Trimester angeboten werden.

"Trimester werden zu Klassensystemen führen: Diejenigen, die es sich leisten können, werden schneller fertig, diejenigen, die es sich nicht leisten können, werden eben länger brauchen," so Faißt.

Man muß alles daran setzen, die Studiendauer so kurz wie möglich zu halten. Unter anderem hat Martin Faißt schon mehrmals auf das neue Dienstrecht verwiesen oder auf den Abbau von bürokratischen Studienhürden.

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