LR Bgm. Knotzer: Unhaltbare Zustände durch Innenminister Strasser im Flüchtlingslager Traiskirchen

Ursprünglich nur für 600 Flüchtlinge vorgesehen, platzt das Flüchtlingslager nun aus allen Nähten

St. Pölten, (SPI) - Angesichts der gestern im Flüchtlingslager Traiskirchen aufgetretenen Unruhen und Tumulte zwischen den Nationalitäten kritisiert der Traiskirchner Bürgermeister, LR Fritz Knotzer, massiv die Flüchtlingspolitik der vergangenen Monate von Innenminister Ernst Strasser. "Nicht nur dass sich Innenminister Ernst Strasser nicht an Vereinbarungen hält, offensichtlich weiss er auch nicht die sensible Situation zwischen Flüchtlingen unterschiedlicher Nationalitäten zu managen. Eine Vereinbarung zwischen der Stadt Traiskirchen und dem Innenministerium sieht vor, dass nicht mehr als 600 Flüchtlinge in Traiskirchen untergebracht werden. Diese Vereinbarung wurde von Innenminister Strasser erstmals gebrochen - das Flüchtlingslager platzt aus allen Nähten, bis zu 1000 und mehr Flüchtlinge werden unter teils unzumutbaren Zuständen zusammengepfercht", so Bgm. LR Fritz Knotzer.****

"Den Vereinbarungen, Flüchtlinge auch in Ausweichquartieren oder bei Privaten unterzubringen, ist Strasser bis heute nicht nachgekommen. Die Bevölkerung Traiskirchens ist verunsichert und empört. Die jüngsten Vorgänge, wo Flüchtlinge pakistanischer und indischer Nationalität aufeinander losgegangen sind, läßt Angst über weitere Eskalationen aufkommen", so Knotzer weiter. "Die Gemeinde, die mit wachsenden und berechtigten Protesten der Bevölkerung konfrontiert ist, wird sich dies nicht länger bieten lassen. Sollten sich die Zustände nicht raschest bessern, werden wir Protestmaßnahmen überlegen", kündigt Knotzer Protestmaßnahmen an.

"Im Zuge dessen, sollte Innenminister Ernst Strasser auch seine Sensibilität in Sachen Nationalitätenkonflikte stärken. Jeder weiß, dass sich Inder und Pakistani in Asien beinahe in Todfeindschaft gegenüber stehen. Diese Nationalitäten auf engstem Raum unterzubringen, schürt nicht nur Spannungen und läßt solche Eskalationen erst möglich werden, es zeigt auch wenig Sensibilität in Flüchtlingsfragen. Auch diese Umstände gehören raschest bereinigt", so Bgm. LR Knotzer.
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