Gebert: Strasser macht scheinbar ernst - Bundespolizeidirektion Schwechat vor der Auflösung?

Entsprechende Verhandlungen laufen bereits - Personalvertreter werden davon gezielt ausgeschlossen und erhalten keinerlei Information

St. Pölten, (SPI) - Die Gerüchte rund um die Schließung der Bundespolizeidirektion Schwechat nehmen kein Ende. Und das alles, obwohl die Sicherheitsdirektion Schwechat österreichweit eine der wichtigsten und größten Polizeidirektionen ist und sogar in einigen Regionen - speziell im Wiener Umland - bereits ohne Einsparungen ein eklatanter Personalmangel vorherrscht. Bekanntlich soll auch die tolle Flughafen-Einsatztruppe der "Kraniche", die in der Polizeidirektion Schwechat verankert ist in ihrer Kompetenz eingeschränkt und in die Wiener Polizeistruktur eingegliedert werden. "Diese beiden Sicherheitseinheiten in Schwechat ergänzen einander seit langem und sind Garant für die Sicherheit am Flughafen Wien-Schwechat. Aus diesem Grund sollen sich die Beamten des Innenministeriums lieber überlegen, wie sie die Arbeit der Beamtinnen und Beamten erleichtern können, anstatt ihre erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre durch "Schreibtischentscheidungen" wegzukürzen", kritisiert der Schwechater LAbg. Richard Gebert die gravierenden Eingriffspläne des Innenministeriums in die öffentliche Sicherheit.****

"Der Gipfel des überraschenden Vorgehens des Innenministers besteht darin, dass bereits eine ministerielle Arbeitsgruppe über Strukturänderungen berät, und dabei ganz gezielt die Gewerkschafter der Sicherheitsbeamten ausgeschlossen sind. Aus diesem Grund kontaktierte ich gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Personalvertretung der Kriminalbeamten, Alfred Scherzer, und den Gewerkschaftern der Sicherheitswache bzw. der Spezialeinheit "Kraniche", Fritz Ziebart und Albert Sommer, SPÖ-Landesparteivorsitzenden Mag. Karl Schlögl, um über dieses unglaubliche Verhalten von Innenminister Strasser zu berichten. Mag. Karl Schlögl sicherte den Gewerkschaftern auch in seiner Funktion als Sicherheitssprecher auf Bundesebene seine volle Unterstützung zu. Wir Sozialdemokraten lehnen die rigorosen Kürzungen am Sektor der Sicherheit strikt ab und verlangen, dass die Gewerkschafter der Exekutivbeamten zumindest über alle Verhandlungen informiert werden. Es darf nicht sein, dass Entscheidungen im "stillen Kämmerlein" erfolgen ohne den Betroffenen nicht einmal die Möglichkeit der Mitsprache zu gewähren", untermauert LAbg. Gebert die Forderung der NÖ Sozialdemokraten im Sinne einer stabilen Sicherheitspolitik. (Schluss) as

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