Feurer: Zu wenig Lehrstellen in NÖ - Appell an die Wirtschaft für mehr Lehrstellen

Ewiges Gesundbeten der ÖVP schafft keine einzige Lehrstelle

St. Pölten, (SPI) - "Die Situation der Lehrstellen in Niederösterreich ist alles andere als positiv. 2.182 Lehrstellensuchende stehen nur 1.002 gemeldete offene Lehrstellen gegenüber. Damit fehlen in Niederösterreich kurzfristig 1.180 Lehrstellen, was viele Jugendliche vor große Probleme stellt. Einmal mehr gilt es an die Wirtschaft zu appellieren, mehr Lehrstellen zur Verfügung zu stellen und damit der Jugend Chancen und Perspektiven zu eröffnen", so der Ternitzer SP-LAbg. Werner Feurer. Ende Juni waren laut AMS NÖ 377 sofort verfügbare Lehrstellensuchende und 449 sofort besetzbare offene Lehrstellen gemeldet. AMS NÖ-Chef Homrighausen sieht darin aber noch keine Trendwende: "Zu den 377 sofort verfügbaren Lehrstellensuchenden kommen noch die TeilnehmerInnen an den 10-monatigen Lehrgängen im Rahmen des NAP (297 mit Ende Juni), die im Herbst ebenfalls reguläre Lehrplätze brauchen, und die 327 TeilnehmerInnen an den im Prinzip auf die gesamte Lehrzeit angelegten Lehrlingsstiftungen. Zusätzlich waren Ende Juni noch 1.181 Jugendliche für einen Lehrstellenantritt nach Schulschluss gemeldet." Demgegenüber sind dem AMS NÖ derzeit in Summe nur 1.002 (sofort und nicht sofort besetzbare) offene Lehrstellen gemeldet.****

"Das ewige Gesundbeten der Situation - noch dazu mit völlig aus dem Zusammenhang gerissenen Daten -, wie es die ÖVP-Niederösterreich auch heute wieder praktiziert, schafft nicht nur keine einzige Lehrstelle mehr, es brüskiert auch jene Jugendliche, die sich in vielen Bewerbungen vergeblich um eine Lehrstelle bemüht haben. Deshalb sind auch jedwede Planungen, die NAP-Lehrgänge und -Stiftungen auslaufen zu lassen bzw. Kürzungen vorzunehmen, strikt abzulehnen. Diesbezügliche Äußerungen des Finanz- und Wirtschaftsministers sind kontraproduktiv. Das noch unter der Vorgängerregierung geschaffene Auffangnetz hat sich bewährt und gibt den Jugendlichen die Perspektive, trotz Fehlens eines Lehrplatzes eine wertvolle Ausbildung zu genießen und damit in späterer Folge auch bessere Chancen am Arbeitsmarkt zu erhalten. Die aktuelle Situation erfordert daher zwei Schwerpunkte: Mehr Lehrstellen durch die Wirtschaft und ein Ausbau des Auffangnetzes", so LAbg. Feurer abschließend. (Schluss) fa

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