Schweitzer: Zukunft des Burgenlandes tatsächlich gefährdet

Wo Rote regieren ist dem Betrug Tür und Tor geöffnet

Wien, 2000-07-06 (fpd) - Mit der Anfragebeantwortung seitens des Finanzministers im Zusammenhang mit der Causa rund um die Bank Burgenland sei bestätigt, daß Landeshauptmann Stix die Wiederbestellung von Generaldirektor Gassner betrieben habe. Dies sei ein Skandal ersten Ranges, so Schweitzer. ****

Der Fall Hom-Rusch sei zwar der größte Skandal im Desaster der Bank Burgenland, aber bei weitem nicht die einzige "rote Sumpfblüte". Es gebe noch weitere "Sumpfblüten" nach dem Muster "Stix befiehlt und Graschitz und Gassner führen aus". Schweitzer verwies auf den Fall einer Putenfarm eines Stix Freundes, bei der es um aushaftende Kredite von insgesamt 200 Mio. Schilling der Bank Burgenland gehe. Ein weiterer Fall sei die Firma Wippel mit Sitz in Hornstein, dem Wohnort von LH Stix. Bei dieser Unternehmensgruppe (Sportstudio, Stahlbau) gehe es um einen Gesamtkredit bei der Bank Burgenland von 349 Mio. Schilling. Diese Firma sei nicht einmal in der Lage die Zinsen für die Kredite zu bedienen. LH Stix sorgte schließlich dafür, daß die Bank Burgenland diesen schwer defizitären Betrieb seines Freundes übernahm. Schweitzer sprach von einer "Wirtschaftspolitik skandalös".

Als besonders bemerkenswert hob Schweitzer den Namen Schneeberger hervor, Chef des freien Wirtschaftsverbandes im Burgenland; gleichzeitig Vizepräsident der Wirtschaftskammer, Mitglied des Aufsichtsrates der Bank Burgenland und Besitzer eines Fertigbetonwerkes. 1995 habe Schneeberger Baustellen von Hom-Rusch in Wien beliefert und wußte damals bereits um die Zahlungsunfähigkeit von Hom-Rusch Bescheid. Dennoch habe Schneeberger dafür gesorgt, daß an die besagte Firma weiterhin Kredite vergeben wurden. Für Schweitzer sei damit klar, daß Stix und alle wichtigen Sozialdemokraten über Hom-Rusch längst Bescheid gewußt hatten. Schweitzer sprach von einer einzigen "Vertuscherpartie" die immer noch gehofft hat, irgendwie aus dem "Schlamassel" heraus zu kommen.

Dieses rote Netzwerk habe dem Burgenland schon oft geschadet und großen finanziellen Schaden zugefügt. Schweitzer verwies auf das seinerzeitige Vogelparadies, BEWAG, GULF-Beteiligung und WEBU-Skandal. "Wo Rote regieren, wird Geld verschwendet, wird Geld verschoben, ist dem Betrug Tür und Tor geöffnet". Tragisches Ergebnis sei, daß die Zukunft des Burgenlandes tatsächlich gefährdet sei. (Schluß)

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