Sommerakademie 2000 der SPÖ Wien eröffnet

Wien (SPW) Vor zahlreichen interessierten BürgerInnen eröffnete Stadträtin Renate Brauner (SPÖ) Mittwoch Abend die Sommerakademie 2000 der SPÖ Wien. In einer sich rasch wandelnden und immer differenzierter werdenden Gesellschaft mit all ihren Chancen und Risiken ortet Brauner für die Sozialdemokratie die "historische Chance und Verantwortung", den sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft weiterzuentwickeln. Dies sei in der derzeitigen Situation in Österreich umso wichtiger, da die blau-schwarze Bundesregierung mit ihrer Politik die Entsolidarisierung forciere. Eine Weiterentwicklung zu mehr sozialem Zusammenhalt sei jedoch nur mit sozialer Verantwortung zu erreichen. "Es gibt nur eine Kraft, die das kann und das ist die Sozialdemokratie", stellte Brauner klar. Dies gelte auch für die Integrationspolitik, zeigte sich Brauner "ganz fest überzeugt". ****

Dass sich die Gesellschaft heute im Zuge der Globalisierung mit ihren neuen Entwicklungen und Technologien "rasant" verändert, die von manchen Menschen als Chancen erachtet werden, aber anderen "panische Angst" machen würden, "ist ein Widerspruch mit dem wir uns auseinandersetzen müssen, betonte Brauner. Diese Problematik sei ein wichtiger Diskussionsansatz für die Sozialdemokratie. Bei aller Hoch-und Computertechnologie, die nicht abgelehnt werden dürfe, müsse versucht werden, darüber nicht die "demokratische Kontrolle" zu verlieren, sagte Brauner.

Brauner sparte auch nicht mit Kritik an der Politik der Bundesregierung, die für Brauner mit "Entsolidarisierung und einem Auseinanderdividieren der Bevölkerung" gleichzusetzen sei. Dass das "Spiel mit der Entsolidarisierung gut funktioniert", führe die Bundesregierung gerade mit den Beamten, Lehrern und Eisenbahnern vor. Das "gegeneinander Aufhetzen von Menschen" decke zu, dass die Bundesregierung in Wahrheit gegen alle Arbeitnehmer und sozial schwachen Menschen auftrete, warnte Brauner. Im heutigen Beschluss der Pensionsreform durch FPÖ und ÖVP im Nationalrat, sieht Brauner eine "soziale Spaltung der Bevölkerung". Während die Bundesregierung die Zivildiener mit Sparmaßnahmen "bestraft", unterstützt die Stadt Wien die Zivildiener. Auch hier gelte der Slogan, "Wien ist anders", unterstrich Brauner. (Schluss) hm/sl

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