Partik-Pablé: Kampfhunde: FP/VP-Fristsetzungsantrag eingebracht

Wien, 2000-07-06 (fpd) - Das Thema Sicherheit vor Angriffen von Hunden müsse für Österreich generell geregelt werden, sagte heute die freiheitliche Sicherheitssprecherin Abg. Dr. Helene Parik-Pablé. Das Parlament werde daher in einem Fristsetzungsantrag festlegen, daß die Problematik "Kampfhunde" in der Sitzung des Nationalrates am 19. September behandelt werde. ****

Allerdings, so Partik-Pablé, müsse auch festgestellt werden, daß die Gefährlichkeit eines Hundes meistens nicht bei dem Tier selbst, sondern beim Halter liege. Deshalb sehe sie, Partik-Pablé, eine der Möglichkeiten gefährliche Angriffe von Hunden auf Menschen zu verhindern darin, einen sogenannten Hundeführerschein einzuführen, mit welchem der Halter eines Tieres gewisse Qualifikationen nachweise, die ihn zum Führen eines Hundes, der angesichts seines Körpergewichtes bzw. seines Aggressionsverhaltens gefährlich werden könnte, berechtigen.

Gleichfalls müßte, so Partik-Pablé weiters, das Züchten und Importieren von Hunden, die besonders kampfbereit seien, oder eine hohe Aggressionsbereitschaft aufweisen, verboten werden. Partik-Pablé könne sich auch vorstellen, daß durch eine Verordnung des Innenministers jene Hunde, die besonders gefährlich werden können, festgestellt und aus der Hundehaltung verbannt werden. "Es ist ganz einfach zu riskant, gewisse Eigenschaften von Hunden zu tolerieren mit der Hoffnung, es wird ohnehin nichts passieren", meinte Partik-Pablé abschließend. (Schluß)

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