Ausbeutungsszenario des ÖGB völlig aus der Luft gegriffen

Lehrlingspaket sichert Jugendlichen zukunftsorientierte Ausbildung und sichere Beschäftigungsmöglichkeit

Wien (PWK586) - Als unverantwortlich und unrichtig bezeichnet
Georg Piskaty, Leiter der Gruppe Bildungspolitik in der Wirtschaftskammer Österreich, die Aussagen vom ÖGB zum beschlossenen Lehrlingspaket. "Die Attraktivität der Vorlehre wird durch die BAG-Novelle maßgeblich gesteigert und bietet auch lernschwächeren Jugendlichen eine Ausbildungschance. Vor allem die Anrechnung von mindestens sechs Monaten auf ein nachfolgendes reguläres Lehrverhältnis ist für diese Gruppe Jugendlicher vorteilhaft", so Piskaty.

Unzulässig sind nach Ansicht Piskatys die Vergleiche zwischen Vorlehr- und regulären Lehrverhältnissen, da durch die Vorlehre Jugendliche ja erst ausbildungsreif gemacht werden sollen und die Vorlehre somit als Instrument zur Eingliederung dieser Jugendlichen in den Arbeitsmarkt zu sehen ist. Durch den Abbau bürokratischer Hemmnisse wird darüber hinaus der Kreis der für die Vorlehre berechtigten Jugendlichen entscheidend erweitert.
"17 neue bzw. neu geordnete Lehrberufe sowie die IT-Offensive der Wirtschaft garantieren entgegen den Ansichten des ÖGB sehr wohl eine zukunftsorientierte Ausbildung der Jugendlichen. Bereits die Einführung moderner und hochqualifizierter Lehrberufe in den letzten beiden Jahren hat wesentlich zur Steigerung der Lehrlingszahlen beigetragen", stellt Piskaty fest. Hervorzuheben sind die extremen Lehrlingszuwachsraten in zukunftsorientierten Branchen wie beispielsweise beim Lehrberuf EDV-Technik. Insgesamt gibt es bereits in den meisten Bundesländern ein Überangebot an Lehrstellen gegenüber der Zahl der Lehrstellensuchenden.

Die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Ausbildungsbetriebe als "ungezügelte Möglichkeit zur Ausbeutung" zu bezeichnen, lehnt Piskaty entschieden ab, da die Gesamtausbildungszeit unverändert bleibt. Piskaty: "Durch die Möglichkeit der Ausbildung bis 23 Uhr ist die praktische Ausbildung im Gegenteil sichergestellt und somit positive Akzente für den Lehrstellenmarkt gesetzt."

Die Panikmache wegen der Abschaffung der sündteuren Lehrlingsstiftungen ist für Piskaty unverständlich, da Lehrgänge weitergeführt werden und statt der Stiftungen das Ausbildungsmodell der Vorlehre besteht. (pt)

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