AK-Konsumenteninformation gibt Tipps für einen erholsamen Urlaub

Linz (AKO) Sommerzeit - Urlaubszeit. Doch leider entpuppt sich die "schönste Zeit im Jahr" alljährlich für viele Urlauber als herbe Enttäuschung. Verschobene Flüge, Überbuchungen, Baustellen vor der Unterkunft oder unzureichende Versicherungen machen so manchen Traumurlaub zum Albtraum. Was bei Problemen zu tun ist, wissen die AK-Konsumentenschützer aus Erfahrung.

Einer der häufigsten Gründe für Reklamationen beim Reiseveranstalter sind Probleme mit der Unterbringung. Ein Beispiel aus dem vergangenen Jahr: statt in einem Hotel in Hurghada wurde ein Ägyptenurlauber in einem ca. 200 km entfernten Hotel untergebracht. "Der Reiseveranstalter rechtfertigte sich im Nachhinein damit, dass das Hotel ´rund 200 km außerhalb von Hurghada´ liegt", sagt AK-Konsumentenschützer Dr. Georg Rathwallner. "Das kann man nur als zynisch bezeichnen."

Wenn im Urlaub Probleme auftauchen, wissen viele Konsument/-innen nicht, wie sie ihre Ansprüche geltend machen und damit zu ihrem Recht kommen sollen. Die AK-Konsumentenschützer haben deshalb eine handliche Broschüre mit "Urlaubstipps" speziell zum Thema Flugpauschalreisen zusammengestellt.

Damit die darin enthaltenen wertvollen Informationen im Stress der Urlaubsvorbereitungen nicht zu Hause liegen bleiben, wird diese Broschüre an den flugintensiven Tagen rund ums Wochenende direkt am Linzer Flughafen verteilt. Bei einer vergleichbaren Aktion im Sommer 1999 konnten auf diese Art bis zu 50.000 Personen kurz vor dem Start in den Urlaub erreicht werden.

Sollten dennoch Probleme rund um den Urlaub auftauchen, stehen die AK-Konsumentenberater mit Rat und Tat zur Seite. Allein im ersten Halbjahr 2000 haben sie bereits mehr als 700 Anfragen zu diesem Thema behandelt.

"Konsument/-innen investieren nicht nur viel Geld, sondern auch wertvolle Zeit in ihre Ferienreise", gibt AK-Präsident Hubert Wipplinger zu bedenken. "Geht die Reise schief, ist damit auch der Urlaub unwiederbringlich verloren." Die Arbeiterkammer fordert deshalb einen Schadenersatzanspruch für vergeudete Urlaubszeit analog dem deutschen Modell. Die Höhe des Schadenersatzes soll sich am Reisepreis orientieren.

Zu hoch sind nach Ansicht der Konsumentenschützer die derzeit verrechneten Stornogebühren. Der Last-Minute-Markt boomt, die Reiseveranstalter bleiben kaum auf ihren Angeboten sitzen. Die Arbeiterkammer fordert eine Senkung bzw. die Festsetzung einer Obergrenze bei Stornogebühren.

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