Papházy: "Nachhilfeunwesen muß ein Ende haben!"

Passende Ausbildung statt Nachhilfe

Wien, 2000-07-06 (fpd) - "Das Nachhilfeunwesen muß ein Ende haben", forderte heute die freiheitliche Abg. Dr. Sylvia Papházy. ****

Geschätzte 1,5 Milliarden Schilling Ausgaben für Nachhilfe im Vorjahr seien zuviel. Dieser Betrag beinhalte auch "Hauslehrer" zum Wegbringen des "Nachzipfs". Teure private Nachhilfe sei unzumutbar und für Bezieher kleinerer Einkommen oft kaum finanzierbar. Teure private Nachhilfe dürfe nicht selbstverständlich sein, betonte Papházy. Alle Lehrer sollten geschult sein, Hoch- oder Minderbegabungen von Schülern im Rahmen des regulären Unterrichts festzustellen.

Eltern sollten das Bezahlen von Nachhilfestunden bei sogenannten Minderbegabungen nicht als selbstverständlich hinnehmen. Vielleicht besuche das Kind einfach die falsche Schule. Eltern sollten vielmehr die Talente und Begabungen des eigenen Kindes aufspüren und dabei auch das Gespräch mit den Lehrern suchen. Auch eine Lehre könne die richtige Ausbildung sein. "Verhelfen Sie Ihrem Kind zur richtigen Ausbildung. Verhelfen Sie Ihrem Kind zu Erfolgserlebnissen im passenden Schultyp bzw. im Erlernen des passenden Berufes. Denn wer mit Freude lernt, wird mehr wissen und für die berufliche Zukunft besser gerüstet sein", so Papházy. (Schluß)

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