Gemeinsame Innovations- und Technologieförderung

Landesregierung beschließt Kooperationsvereinbarung

St.Pölten (NLK) - Die NÖ Landesregierung hat kürzlich den Abschluss einer Kooperationsvereinbarung über die Weiterführung und Erweiterung der seit 20 Jahren bestehenden, gemeinsamen Innovations-und Technologieförderung in Niederösterreich beschlossen. In dieser, auf Ergebnisse der Regionalen Innovationsstrategie und Anregungen des NÖ Landesrechnungshofes zurückgehenden Vereinbarung zwischen dem Land Niederösterreich bzw. dem NÖ Wirtschaftsförderungs- und Strukturverbesserungsfonds und der NÖ Wirtschaftskammer werden sowohl der bestehende Bereich des Technologie- und Innovationsservices als auch der neue Bereich einer Informationsagentur geregelt.

Die Gesamtkosten des Technologie- und Innovationsservices liegen derzeit bei 21 Millionen Schilling pro Jahr und inkludieren Personal-, Sach- und Beratungsaufwand. Diese Kosten werden zu zwei Drittel durch das Land Niederösterreich bzw. den NÖ Wirtschaftsförderungs- und Strukturverbesserungsfonds und zu einem Drittel von der NÖ Wirtschaftskammer getragen.

Die neue Informationsagentur, deren Aufbau auch Bestandteil des neuen NÖ Zielgebietsprogramms 2 ist, soll entsprechend häufig geäußerten Unternehmer-Wünschen die Bewertung der technischen Durchführbarkeit von eingereichten Projekten sowie Informationen über Stand der Technik der Technologie anbieten. Durch Kombination mit den Mitarbeitern der Abteilung Technologie und Innovation der NÖ Wirtschaftskammer sollen Synergien für das geplante Aufgabenspektrum genutzt werden.
Laut Regionaler Innovationsstrategie sind für die neue Informationsagentur zwei Mitarbeiter sowie Sekretariatspersonal vorgesehen, beim Personalaufbau soll auf die Kapazitäten des bestehenden Services zurückgegriffen werden. Die entstehenden Kosten werden zur Gänze vom Land Niederösterreich bzw. dem NÖ Wirtschaftsförderungs- und Strukturverbesserungsfonds aufgebracht. Für das Jahr 2000 wurde vorerst ein Betrag von drei Millionen Schilling budgetiert, für die Folgejahre wird mit etwa vier bis fünf Millionen Schilling gerechnet.

Insgesamt dient die Kooperationsvereinbarung dem vordringlichen Ziel des Landes und der Wirtschaftskammer Niederösterreich, strategisches Denken in Richtung Innovation und Technologietransfer zu fördern. Insbesondere für Klein- und Mittelbetriebe ist diese Initiative Stützpfeiler der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit.

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