ARBÖ: B 301 für Wien unverzichtbar und dringend erforderlich

Wien (ARBÖ) - Im Hinblick auf das zunehmende Verkehrsvolumen
auf Österreichs Straßen, verlangt der ARBÖ, dass Straßenprojekte im Interesse der betroffenen Bevölkerung und der Autofahrer nicht länger verzögert werden.

Nach Meinung des ARBÖ verdeutlicht die Zunahme des Kfz-Bestandes, dass die zunehmend verlangte Mobilität der Menschen offensichtlich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln alleine nicht ausreichend zu bewältigen ist.

Für ein modernes Verkehrswegenetz mit Autobahnen und Schnellstrassen sind die Lücken aus Gründen der Verkehrssicherheit zu schließen. Mangelnde Verkehrssicherheit und Staubildungen, wie wir es seit Jahren und nahezu täglich im Großraum von Wien auf der A 23, Südosttangente und der A2, Südautobahn erleben, verursachen Unfallgefahren und zugleich enorme volkswirtschaftliche Kosten in zweistelligen Milliardenbeträgen pro Jahr.

Wien braucht daher dringend die Umfahrung B301, denn ohne ein modernes, funktionsfähiges Verkehrssystem ist wirtschaftlicher und sozialer Wohlstand nicht möglich. Der ARBÖ fordert angesichts des zunehmenden Schwerverkehrs auf Österreichs Straßen, dass die Lkw-Maut mit 1. Juli 2002 eingeführt wird, sowie die Kfz-Steuer für den unternehmerischen Schwerverkehr über 12t umgehend erhöht wird. Der Pkw-Verkehr darf nicht weiter zur Quersubventionierung herangezogen werden. Drei Viertel der 60 Milliarden Schilling, die aus dem Kraftfahrzeugverkehr jährlich in das Bundesbudget fließen, stammen aus dem privaten Pkw-Verkehr, nur ein Viertel aus dem Lkw-Verkehr. "Dieses Missverhältnis wächst kontinuierlich. Während der Pkw die Betriebskosten der Infrastruktur deckt, wird das Ziel der Kostenwahrheit beim Lkw durch steuerschonende und verzögernde Maßnahmen auf die lange Bank geschoben", kritisiert der ARBÖ.

Sichere Straßen sind im heutigen modernen Leben unverzichtbar. Der ARBÖ betonte abschließend: "Mittel, die von den Autofahrern durch Zahlungen von Abgaben geleistet werden, sollten auch für die Erhaltung und den Ausbau des Straßenverkehrsnetzes, sowie im Interesse der Verkehrssicherheit, Verwendung finden und nicht zur Quersubventionierung des unternehmerischen Schwerverkehrs dienen."

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