Ein Drittel mehr Förderung für "Kunst in der Stadt"

Kunstverein Bregenz erhält 406.000 Schilling

Bregenz (VLK) - Der Bregenzer Kunstverein erhält für
"Kunst in der Stadt 4" vom Land Vorarlberg eine Förderung in
Höhe von 406.000 Schilling (29.500 Euro). Das ist eine
Erhöhung um ein Drittel gegenüber dem Vorjahr, die auf Grund
der künstlerischen Bedeutung der Tone-Fink-Retrospektive
gewährt wird. "Das entspricht exakt den Vereinbarungen, die
wir mit den Verantwortlichen der Stadt Bregenz getroffen
haben. Es ist sehr bedauerlich, dass der wichtige
Vorarlberger Künstler Tone Fink in diese Argumentation hineingezogen wird", stellt Kultur-Landesrat Hans-Peter
Bischof die Fakten klar. ****

Die Aktivitäten des Bregenzer Kunstvereines für das Sommerprogramm (Kunst in der Stadt, Ausstellung im Palais
Thurn & Taxis) wurden im Jahr 1997 mit 250.000 Schilling
(18.200 Euro), im Jahr 1998 mit 350.000 Schilling (25.400
Euro) und im Jahr 1999 mit 300.000 (21.800 Euro) unterstützt.
"Auf Grund der Bedeutung von Tone Fink wurde die letztjährige Förderung um 106.000 Schilling (7.700 Euro) erhöht. Dies entspricht genau der Zusatzförderung, die für die
hervorragende Bechtold-Ausstellung gewährt wurde", so
Landesrat Bischof: "Daher kann keine Rede von einer 'Kürzung
von Subventionszusagen' sein."

Leider habe der Kunstverein Bregenz erst im April um eine erhöhte Förderung für die Fink-Retrospektive angesucht, zu
einem Zeitpunkt, als die Planung der Ausstellung bereits abgeschlossen sein musste. Im Landesvoranschlag für das
laufende Jahr 2000 waren dadurch natürlich keine Vorkehrungen
mehr möglich. Trotzdem hat man sich beim Land um zusätzliche Mittel bemüht und war schließlich in der Lage, diese Erhöhung möglich zu machen.

Eine Entflechtung der Budgets und damit der öffentlichen Förderungen zwischen "Kunst in der Stadt" und der Ausstellung
im Palais Thurn & Taxis wurde vom Kunstverein Bregenz weder vorgeschlagen noch zur Diskussion gestellt. Es bestand
deshalb für die Kulturabteilung nicht der geringste Anlass, einseitig Änderungen in der Förderungspraxis vorzunehmen. (hh/gw,nvl)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Redaktion/Chef vom Dienst
Tel.: 05574/511-20137
Fax: 05574/511-20190
Hotline: 0664 625 56 68 oder 625 56 67
email: presse@vlr.gv.at
http://www.vorarlberg.atLandespressestelle Vorarlberg

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVL/NVL