Raschhofer: "Bürger dürfen nicht entmündigt werden"

Etikettierung ist Verbesserung des Verbraucherschutzes

Wien, 2000-07-06, (fpd) - "Nach den BSE- und Dioxin-Skandalen der vergangenen Jahre muß die geplante Richtlinie zur Etikettierung von Rindfleisch einen ernsthaften Beitrag zur Verbesserung des Konsumentenschutz darstellen", so die freiheitliche EU-Delegationsleiterin Daniela Raschhofer zur heutigen Abstimmung über eine Richtlinie zur Etikettierung von Rindfleisch. ****

"Durch die Etikettierung soll das Vertrauen der Verbraucher in das Produkt 'Rindfleisch' gestärkt werden. Die österreichischen Bauern können den Ruf ihrer hochwertigen Produkte europaweit zu barer Münze machen", so Raschhofer weiter.

"Ich halte es für notwendig, dem Konsumenten sämtliche Informationen zur Verfügung zu stellen. Der europäische Bürger ist ein verständiger Verbraucher und erwartet sich von der Politik, nicht entmündigt zu werden. Er soll die Möglichkeit haben, nach den Angaben auf dem Etikett auszuwählen. Die Etikettierung macht nur dann Sinn, wenn sie lückenlos ist", stellte Raschhofer fest.

"Ich kritisiere allerdings den Plan, daß das Europäische Parlament die Zustimmung erteilen soll, daß ein Kommissionsausschuß im Rahmen der Komitologie über Durchführungsbestimmungen zur Etikettierung entscheiden soll. Das Europäische Parlament als Vertretung der Bürger muß in den gesamten Entscheidungsprozeß eingebunden sein", schloß Raschhofer.(Schluß)

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