Pensionskassen: Dietmar Neyer wieder Fachverbandsvorsteher

Trend zur betrieblichen Altersvorsorge hält unvermindert an

Wien (PWK582) - Dietmar Neyer, amtierender Fachverbandsvorsteher
der Pensionskassen, wurde vom Fachverbandsausschuss erneut für eine fünfjährige Amtsperiode bestätigt. Sein Ziel: Rechtliche und steuerliche Rahmenbedingungen weiter zu verbessern.

Dietmar Neyer, 59, einer der Mitinitiatoren und geistigen Väter des Pensionskassensystems in Österreich, steht seit 1995 an der Spitze des Verbandes, dem 17 private Pensionskassen angehören. Die Summe der zu verwaltenden Beiträge lag Ende ´99 bei rund 101 Mrd Schilling.

Der gebürtige Vorarlberger, der in seiner ersten Funktionsperiode wesentlichen Anteil am erfolgreichen Ausbau des seit 10 Jahren bestehenden Verbandes hatte und u.a. auch im Bereich der steuerlichen und gesetzlichen Bestimmungen Erfolge für die Pensionskassen verbuchen konnte, resümiert: "Eine demographische Entwicklung, bei der immer weniger Junge immer mehr Alte mitfinanzieren müssen, macht das Modell der betrieblichen Altersvorsorge zu einer wertvollen und noch dazu attraktiven Ergänzung der gesetzlichen Pension. Arbeitnehmer schätzen die umfassende Risikoabsicherung wie etwa die Hinterbliebenen- und Berufsunfähigkeitspension sowie das zusätzliche Einkommen im Ruhestand. Die Vorteile für Arbeitgeber sind neben steuerlichen Vorteilen auch die verstärkte Loyalität der Mitarbeiter, die durch diese Sozialleistung entsteht".

Für die nächste Funktionsperiode will Neyer verstärktes Augenmerk auf Klein- und Mittelbetriebe legen, bei denen er noch einen starken Nachholbedarf ortet. Neyer: "Hier werden wir durch verstärkte Informationsarbeit die Attraktivität der Pensionskassenlösung in die Betriebe tragen". Auch auf politischer Ebene will er alles daran setzen, dass die rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen für betriebliche Pensionskassenlösungen weiterhin verbessert und europäischen Standards angeglichen werden. Einen markanten Sprung nach vorn erwartet sich Neyer von der geplanten Richtlinie der Europäischen Kommission, an deren Ausarbeitung der österreichische Fachverband aktiv beteiligt ist. Neyer: "Unser Engagement in Brüssel wird dazu beitragen, dass es zu einer weiteren Verbesserung bei den Bestimmungen zur Vermögensveranlagung kommt. Dadurch werden Pensionskassenlösungen noch attraktiver und die Erfolge werden sich sowohl für Arbeitgeber und Arbeitnehmer positiv zu Buche schlagen".

Der Trend zur betrieblichen Altersvorsorge hält unvermindert an. Waren Ende 1998 rund 201.000 Personen anwartschafts- bzw. leistungsberechtigt, so stieg die Zahl innerhalb des letzten Jahres um 15 Prozent auf insgesamt 231.000 Personen. Die zu verwaltenden Beiträge haben die 100 Milliarden-Schilling-Grenze überschritten. Derzeit sind rund elf Prozent aller österreichischen Arbeitnehmer in ein Pensionskassensystem eingebunden, mittelfristig soll rund ein Drittel von dieser Form der Altersvorsorge profitieren. (RH)

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