JVP14 begrüßt Entscheidung für Mahnmal für Kinder vom Spiegelgrund

Kroiher: Erfreuliches Ergebnis macht zögerliches Handeln der Bezirksvorstehung wieder gut

Wien14, 6.7.2000 - Die Junge ÖVP Penzing zeigt sich erfreut, daß in der Präsentation gestern abend in der Penzinger Bezirksvorstehung endlich ein Siegerprojekt im Wettbewerb zur Errichtung eines Denkmals für die "Kinder vom Spiegelgrund" gekürt wurde. Markus Kroiher, Obmann der Jungen ÖVP Penzing, freut sich über den erfolgreichen Ausgang der Initiative der JVP14.
Kroiher: "Es muß bei diesem Thema möglich sein, über Parteigrenzen hinweg ein würdiges Erinnern an die Kinder vom Spiegelgrund, die jüngsten NS-Opfer in Penzing zu ermöglichen. Durch die Umsetzung der JVP-Initiative zur Errichtung eines Mahnmals für die Kinder vom Spiegelgrund haben sich auch die SP-Bezirksvorsteherin und die Penzinger Grünen um die Vergangenheitsbewältigung verdient gemacht." Kroiher bleibt weiter bei seiner Kritik an der Dauer des Wettbewerbs:
"2 Jahre für so einen Wettbewerb sind einfach zu lange. Wichtig ist für uns allerdings das Ergebnis: Und das kann sich zweifelsohne sehen lassen !"
Das Siegerprojekt, das zwischen Baumgartner Friedhof und Steinhof auf einer Rasenfläche mit 772 Leuchtstrahlern an die 772 toten "Kinder vom Spiegelgrund" erinnern soll, ist auch nach Ansicht der Jungen ÖVP Penzing eine würdige Erinnerung an die jüngsten Opfer der Nazis in Penzing. Kroiher: "Jetzt ist es wichtig, das Siegerprojekt rasch zu realisieren. Es darf nun zu keiner weiteren Verzögerung kommen !" Finanzielle Argumente als Hinderungsgrund für die Realisierung dieses Denkmals läßt Kroiher nicht gelten: "Wir sind überzeugt, daß die Bezirksvorsteherin die erforderliche Summe von ca. 1,2 Millionen öS wie angekündigt aufbringen wird. Die Erinnerung an die "Kinder vom Spiegelgrund" darf nach über 50 Jahren nicht an den Finanzen scheitern !"

P.S.: Die Junge ÖVP Penzing bedauert das Fehlen eines FP-Vertreters bei der Präsentation zutiefst und gibt sich überzeugt, daß die FPÖ diesen unverständlichen Fauxpas durch einen entsprechenden finanziellen Beitrag zur Realisierung des Denkmals wiedergutmachen wird.

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