Faymann: "Wiener ÖVP gesteht Kürzungspläne beim Wohnbau ein"

Wien, (OTS) "Bisher war die Notwendigkeit der
Aufrechterhaltung der Wohnbauförderung zur Neubau- und Sanierungstätigkeit in Wien außer Streit gestellt. Erst letzte Woche haben die ÖVP und Wohnbausprecher Fuchs im Wiener
Gemeinderat für einen gemeinsamen Antrag zur Aufrechterhaltung der Wohnbauförderung in der bisherigen Höhe gestimmt. Jetzt liegen aber die Karten auf dem Tisch. FPÖ-Finanzminister Grasser hat in den Finanzausgleichsverhandlungen den Ländern eine Kürzung der Wohnbauförderungsmittel von 24 auf 9 Milliarden Schilling vorgelegt. Das würde für Wien eine Kürzung von 6,5 auf 2,25 Milliarden Schilling bedeuten", erklärte Wohnbaustadtrat Werner Faymann. "Neben diesen Kürzungsplänen Grassers hat nun auch der Wiener Wohnbausprecher Fuchs seine Karten auf den Tisch gelegt und die Kürzungspläne der ÖVP gestanden: Um zwei Milliarden Schilling soll Wien pro Jahr weniger an Wohnbauförderung erhalten. Das wäre noch immer eine Verminderung um ein Drittel und hätte
katastrophale Folgen für die Sanierungs- und Neubautätigkeit in Wien".

"Es zeigt sich hier deutlich, dass der Bund auf Kosten der sozial notwendigen Aufgaben der Stadt Budgetkonsolidierung
betreiben will. Sowohl die Wiener FPÖ als auch die Wiener ÖVP sind offensichtlich nicht in der Lage, dem entgegenzuwirken und ihre Parteifreunde im Bund zu bremsen", schloss Faymann. (Schluss) gmp

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