Junge Kosovaren zur Feuerwehr-Ausbildung in Österreich

Wien (OTS) - 20 junge Kosovaren werden in den kommenden Tagen ein drei-tägiges Intensivtraining in den Feuerwehrschulen Tulln und Linz absolvieren, um auf ihre zukünftigen Aufgaben als Feuerwehrleute im Kosovo vorbereitet zu sein.

Die Teilnehmer an der Ausbildung sind Mitglieder des KPC (Kosovo Protection Corps), einer letzten September geschaffenen Organisation, die Katastrophenhilfe, Such- und Rettungsdienste, humanitäre Hilfe, Entminung und Wiederaufbau zu ihren Aufgaben zählt. Dieser multiethnisch geplante Corps (10% des Personals werden Minderheiten angehören) umfaßt 5000 Mitglieder, von denen 2000 Reservisten sind. "Der KPC wurde von der UNO als Zivilschutzorganisation ins Leben gerufen, die als eines von mehreren Angeboten der internationalen Verwaltung an die ehemaligen UCK-Kämpfer zu verstehen ist", erklärte die Außenministerin Dr. Benita Ferrero-Waldner. "Es ist jedoch unabdinglich, daß dieser Corps auch mit der notwendigen Ausrüstung ausgestattet sowie auf dieser auch eingeschult wird. Ich sehe diesen bilateralen Beitrag Österreichs als wichtigen Schritt, diesen Freiheitskämpfern den Weg ins normale Leben zu ebnen", führte Ferrero-Waldner weiter aus.

Mit dieser gemeinsamen Aktion des Bundesministeriums für auswärtige Angelegenheiten und des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes konnte einem Aufruf des internationalen UN-Verwalters, Dr. Bernard Kouchner, Folge geleistet werden, die notwendige Ausbildung sicherzustellen. Bei einem Erfolg dieses kurzfristigen Programms wird auch daran gedacht, einige Mitglieder des KPC für längere Zeit nach Österreich zu holen, um sie auch als Trainer auszubilden.

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