Neue Blumenhalle für den "Bauch von Wien"

Brauner kündigt 25 Millionen Schilling-Investition am Großmarkt Wien Inzersdorf an

Wien, (OTS) "Der Bauch von Wien", wie der Großmarkt in Wien Inzersdorf im Volksmund wegen seines reichhaltigen Sortiments liebevoll genannt wird, wird erweitert. Diese frohe Botschaft übermittelte die Wiener Konsumentenstadträtin Mag. Renate Brauner den Standlern der Blumenhalle bei einem Vor Ort-Besuch recht
zeitig am Morgen. Um ganze 5.000m2 wird diese Halle auf künftig 16.000m2 vergrößert. Das Gesamtinvestitionsvolumen, so Brauner, beläuft sich auf 25 Millionen Schilling. Vor allem die Ladezonen werden überdacht, neue Rampen- und Hebebühnen sowie Lagerstände und Kühlboxen gebaut.

Im Herbst ist Baubeginn, im Frühjahr 2001 soll die Blumenhalle in neuem Glanz erstrahlen. Brauner: "Damit kommt die Stadt Wien
den Wünschen der 180 Gewerbebetriebe in der Blumenhalle entgegen. So können wir trotz der internationalen Konkurrenz gewährleisten, dass Inzersdorf weiterhin Hauptumschlagplatz für Obst, Gemüse und für Blumen bleibt." Bis zu drei Fünftel des in Österreich umgeschlagenen Obst und Gemüses kommt aus Inzersdorf. Bei Blumen liegt der Prozentsatz bei 60 Prozent.****

Großmarkt als Umschlagszentrale für Obst, Gemüse und Blumen

Allein im vergangenen Jahr wurden in Liesing 187.000 Tonnen -rund 45 Prozent aus Österreich und 55 Prozent aus dem Ausland angeliefert. Die Frischwaren wurden dann von den
unterschiedlichsten Abnehmern gekauft: Von Lebensmittelketten zu mehr als 50 Prozent, weiters Kleinmärkte, Einzelhandel, Großhandel oder Gastronomie. Damit konnten 1999 ca. 2,3 Milliarden Schilling Umsatz erzielt werden.

Der Großmarkt präsentiere sich auch gerade wegen der permanenten Modernisierung der Infrastruktur, so die Konsumentenstadträtin, betriebswirtschaftlich als gut geführter und lukrativer kommunaler Markt. Sein Angebot stehe inländischen und ausländischen Händlern, Gastronomiebetrieben und Großeinkäufern mit einem zu allen Jahreszeiten umfassenden Angebot zur Verfügung. Die Investitionen dienen einerseits der Aufrechterhaltung der Versorgung Wiens mit täglich frischen Produkten. Auf der anderen Seite fallen ebenso die rund 1.300 Arbeitsplätze ins Gewicht.

Großmarkt Inzersdorf: Ein Markt mit wechselvoller Geschichte

Ein Frischwarengroßmarkt - ursprünglich als Übergangslösung zwischen Rechter und Linker Wienzeile angesiedelt - besteht in
Wien bereits seit über 80 Jahren. Platzmangel und das zunehmende Verkehrsaufkommen waren zu Beginn der 70er Jahre Anlass einen
neuen Standort zu suchen. Für modernes Gerät wie Paletten, Sattelschlepper, Kühlhäuser bis zum Hubstapler war im Zentrum Wiens, am Naschmarkt nicht mehr ausreichend Platz. Dafür bot sich im Süden der Stadt in Wien-Inzersdorf durch eine günstige Verkehrsanbindung und einem Areal mit rund 300.000m2 Fläche genügend Platz.

Wie die Annalen berichten, blickt auch der Blumengroßmarkt
auf eine interessante und wechselvolle Geschichte zurück: 1904 gegründet, siedelte sich der Markt auf mehreren Standorten an.
Erst in den 70ern hatte er eine neue Bleibe gefunden. Heute präsentiert sich der Blumenmarkt mit einer 6.400m2 großen und vollklimatisierten Verkaufshalle und zwei Ladehallen mit 2.900m2 Fläche. (Schluss) wb

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