Neue Organisationsstruktur für "KUGES"

LR Bischof: Ständiges "Kulturgespräch" wird eingeführt

Bregenz (VLK) - "Für die Vorarlberger Kulturhäuser-Betriebsgesellschaft (KUGES) gilt in Zukunft eine ganz
moderne Form der Organisation und betriebswirtschaftlichen
Führung, die in der Fachsprache 'New Public Management'
genannt wird. Zudem werden unter der Leitung der
Kulturabteilung ständige 'Kulturgespräche' eingeführt, um zu einem vertieften Informationsaustausch und einer vernetzten Koordination der einzelnen Häuser untereinander zu kommen."
Das erklärte Kulturlandesrat Hans-Peter Bischof zu den Reorganisationsmaßnahmen für die KUGES, die heute, Dienstag,
von der Landesregierung beschlossen wurden. ****

Der Kulturhäuser-Betriebsgesellschaft wurde die eigenverantwortliche Betriebsführung des Kunsthauses Bregenz,
des Vorarlberger Landesmuseums, des Theaters für Vorarlberg
und des Feldkircher Pförtnerhauses übertragen. Damit werden einerseits Synergieeffekte bei der Erledigung der
administrativen und organisatorischen Aufgaben erzielt und gleichzeitig die Leiter der großen Kulturinstitutionen des
Landes von Verwaltungsaufgaben freigespielt, damit sie sich
voll ihrer künstlerisch-wissenschaftlichen Tätigkeit widmen können.

Mehr Verantwortung für Hausleiter

Auf Grund dreijähriger Erfahrungen wurden jetzt mit
Experten die wichtigsten Ebenen für eine Reorganisation der Gesellschaft erarbeitet. Vor allem geht es dabei um eine
Bereinigung der Schnittstellen zwischen der KUGES, der Kulturabteilung des Landes und den einzelnen Häusern. Die
Leiter von KUB, Landesmuseum und Theater sollen im Verhältnis
zur KUGES selbstständiger gestellt werden und eine erhöhte
Budget- und Personalverantwortung erhalten. Das heißt, dass
nach Beschlussfassung des Aufsichtsrates über Jahresprogramm
und Budget die Hausleiter über ihre Budgets frei verfügen
können.

"Als zusätzliches Anreizsystem sollen erzielte Überschüsse bzw. eingesparte Mittel in den Häusern verbleiben, sodass die Gestaltungsmöglichkeiten in finanzieller Hinsicht verbessert
wird", sagte Landesrat Bischof zur neuen
Organisationsstruktur. Eingeführt wird auch ein
entsprechendes Berichtswesen, das einen durchgehenden Informationsfluss von den Hausleitern zu Geschäftsführung und Aufsichtsrat vorsieht. Für die tägliche Arbeit der
Führungsebene werden mittels Geschäftsordnung die Kompetenzen
und Verantwortlichkeiten innerhalb der Gesellschaft klar
geregelt.

Im gleichen Zug kommt es über die Definition der Ziele
auch zu einer Zuständigkeitsabgrenzung zwischen der KUGES und
der Kulturabteilung. Dazu Landesrat Bischof: "Die
Gesellschaft ist zuständig für das operative Management der Häuser, die kulturpolitische Verantwortung trägt das verantwortliche Regierungsmitglied gemeinsam mit der
Kulturabteilung des Landes."
(hh/gw,nvl)

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