KORREKTUR: Glawischnig (2) zu Temelin: Dringlicher Antrag an Kanzler Schüssel Utl.: Grüne: Atomstrom soll ökonomisch abgedreht werden

Wien (OTS) - KORREKTUR: 1) Versehentlich wurde eine alte Aussendung mitgeschickt. Bitte nur erste drei Absätze bis "... Glawischnig abschließend" verwenden.
2) Inzwischen ist bekannt, daß die Beladung erst am Wochenende erfolgen soll. Der ensprechende Passus "morgen Mittwoch" wurde entsprechend geändert.

Angesichts der dramatischen Entwicklungen rund um das
tschechische Atomkraftwerk Temelin - die Beladung mit Brennelementen wird bereits für das kommende Wochenende erwartet - werden die Grünen in der morgigen Nationalratssitzung eine Dringlichen Antrag an Bundeskanzler Schüssel richten. Die Stoßrichtung des Dringlichen Antrages zielt darauf ab, von Seiten Österreichs Temelin ökonomisch den Hahn abzudrehen. Bekanntlich ist der Atomstrom aus Temelin auschließlich für den Export nach Österreich, Italien und Deutschland bestimmt. "Österreich darf keinen Atomstrom importieren und die Firmen, die in irgendeiner Form am Bau und Betrieb des AKW beteiligt sind, sollen staatliche Unterstützung verlieren", so Glawischnig.

"Die heutigen Aussagen Schüssels, er nehme die Sorgen der österreichischen Bevölkerung ernst, können angesichts der monatelangen Untätigkeit der Regierung in Sachen Temelin nur als Heuchelei bezeichnet werden."

Schüssel muß nun unverzüglich gegenüber der tschechischen Regierung klarstellen, daß Temelin keine rein innertschechische Angelegenheit ist, da nach einer Inbetriebnahme des AKW die Gesundheit der österreichischen Bevölkerung auf dem Spiel stehe, so die Umweltsprecherin. "Es kann nicht sein, daß Österreich weiter tatenlos zusieht, wie der tschechische Industrieminister Gregr das riskante Nuklearprojekt mit aller Gewalt und gegen berechtigte Sicherheitsbedenken durchdrückt", so Glawischnig abschließend.

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