Zierler: Rechtliche Rahmenbedingungen für Babynest nach Vorbild der Babyklappe

FPÖ hat Klärung bereits in die Wege geleitet

Wien, 2000-07-04 (fpd) - "Die Ereignisse der letzten Wochen haben gezeigt, wie notwendig die Schaffung der entsprechenden rechtlichen Rahmenbedingungen in Zusammenhang mit der Einführung des "Babynestes" nach Vorbild der Hamburger Babyklappe sind", so heute FPÖ-Generalsekretärin und Frauensprecherin Theresia Zierler. ****

Sie, so Zierler, bevorzuge allerdings die Bezeichnung "Babynest" gegenüber "Babyklappe". Damit werde diese lebensrettende und humane Einrichtung besser beschrieben.

"Freiheitliche Politik heißt rasche Umsetzung von anstehenden Problemen," so die FPÖ-Generalsekretärin. Deshalb habe sie im Nationalrat bereits vor einiger Zeit die Einrichtung des "Babynestes" in ganz Österreich angeregt und als ersten Schritt einen Antrag auf Abhaltung einer Enquete eingebracht, dem sich außer den Grünen alle Parteien angeschlossen hätten. Behandelt werden sollen vor allem die in diesem Zusammenhang stehenden strafrechtlichen Fragen sowie Probleme im mittlerweile antiquierten Adoptionsrecht.

"Das lebensrettende Projekt "Babynest" steht und fällt mit den rechtlichen Rahmenbedingungen. Es muß gewährleistet werden, daß Mütter ihre Kinder anonym und vor allem straffrei abgeben können und, wie dies in Hamburg der Fall ist, die Möglichkeit haben, ihre Entscheidung rückgängig zu machen und ihr Kind wieder abzuholen - und zwar straffrei. Deshalb werden wir die rechtlichen Fragen auf Bundesebene so bald wie möglich klären. Wenn auch diese Rahmenbedingungen stimmen, wird das Babynest zu dem, was es sein soll: Ein Projekt, das Leben rettet", sagte Zierler abschließend. (Schluß)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40 110 / 5833

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC