Hager: Neuerlicher Affront Chiracs gegen Österreich

Jacques Chirac, der "Kämpfer gegen Ausgrenzung", grenzt aus

Straßburg, 2000-07-04 (fpd) - "Als bedauerliches Verharren in seiner Österreich gegenüber starren und negativen Haltung empfinde ich die Tatsache, daß der nunmehr amtierende Ratspräsident Chirac im Rahmen der Vorstellung seines Programmes ausgerechnet vor dem Vertreter der letzten Gruppe von Abgeordneten, vor allem aber vor dem ersten österreichischen Abgeordneten das Europäische Parlament verlassen und damit jene Ausgrenzung betrieben hat, gegen die er Minuten zuvor in seiner Rede zu Felde zog", kritisierte der freiheitliche Europa-Parlamentarier Prof. Dr. Gerhard Hager das mehr als provokante Verhalten des Präsidenten des Europäischen Rates. ****

Die geradezu peinliche Erklärung der Präsidentin des Europäischen Parlaments, wonach Chirac einen dringenden Termin habe, könne angesichts der bloß zweiminütigen Dauer seiner Intervention, der bei weitem überzogenen Redezeit des Rates und der kurzfristigen Umreihung der Rednerliste über die Tatsache der neuerlichen Diskriminierung Österreichs nicht hinwegtäuschen, zeigte sich Hager überzeugt.

"Unter diesen Auspizien ist auch meine Hoffnung, die Grande Nation werde ihrer neutralen Rolle als Ratspräsident gerecht werden und unabhängig von der bisherigen Rolle Frankreichs in der Sanktionenaffäre und von der jüngsten Erklärung des französischen Premierministers ihre Größe durch die Anbahnung einer Rückkehr in die Normalität zwischen den 15 Mitgliedstaaten unter Beweis stellen, deutlich geringer geworden", meinte Hager abschließend. (Schluß)

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