Österreichische Kunst als Brücke zu EU-Beitrittskandidaten

Große Wanderausstellung startet heuer in der Kunsthalle Krems

St.Pölten (NLK) - Als künstlerischen Brückenschlag zu den EU-Beitrittskandidaten Polen, Tschechien und Ungarn versteht Wolfgang Denk, früherer künstlerischer Direktor der Kunsthalle Krems und jetzt Obmann des vor wenigen Monaten gegründeten Vereines "Das Kulturmanagement", ein neues internationales Ausstellungsprojekt mit österreichischer zeitgenössischer Kunst. 200 Originalwerke von 40 österreichischen Künstlern, darunter auch viele Niederösterreicher, gehen von Krems aus auf die Reise durch erste Ausstellungshäuser in Warschau, Prag und Budapest. Aber nicht nur bildende Kunst wird gezeigt, sondern auch wichtige Werke aus den Bereichen Film und Video. Ebenso wird ein Überblick über die Entwicklung der österreichischen Kunst von 1900 bis 1960 im Rahmen einer Computer-Animation präsentiert. Ein umfangreicher Katalog ist in Vorbereitung. Der Start erfolgt am 14. Oktober in der Kunsthalle Krems, dort ist die Ausstellung bis 30. November zu sehen. Anschließend geht sie nach Polen.

Wolfgang Denk, selbst ein bedeutender bildender Künstler, verfügt über einschlägige Ausstellungserfahrungen: Schon vor zehn Jahren, kurz nach der Ostöffnung, organisierte er im Auftrag der Landesregierung eine Ausstellung mit österreichischer Kunst, die in einigen Reformländern zu sehen war. Um diesen durchwegs erfolgreichen Brückenschlag fortsetzen zu können, gründete er den Verein "Das Kulturmanagement" mit Sitz in Zöbing. Die NÖ Landesregierung beschloss heute, zu den Gesamtkosten der Ausstellung in der Höhe von 3,5 Millionen Schilling 1,4 Millionen Schilling zuzuschießen. Weitere Mittel stammen vom Bund, von der Kunsthalle Krems und von Sponsoren.

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