Achatz: "Pühringer läßt sich vom Verbund zum Narren halten!"

Energie AG - Langsam macht sich Oberösterreich lächerlich

Wien, 2000-07-04 (fpd) - "Seit Monaten wird nun schon um die Gründung der Energie Austria gefeilscht. Hierbei geht es um einen Zusammenschluß von Verbund, ESTAG und Energie AG zu einer großen Energie Holding, die auch am liberalisierten Markt konkurrenzfähig ist", so LR Hans Achatz. ****

Vor allem auf Initiative der ÖVP unter Landeshauptmann Pühringer wurde der Zusammenschluß zur Energie Austria an einen Anteilsverkauf von 25 + 1 Aktie der Energie AG OÖ an den Verbund und die ESTAG geknüpft.

Schon mehrmals hat Landeshauptmann Pühringer versucht, den Verbund in dieser Frage unter Druck zu setzen und ihm Fristen gesetzt. Diese wurden allerdings bisher immer ignoriert. Obwohl sich bereits vor Wochen die Vorstände der drei Energieunternehmen geeinigt hatten, hat bisher lediglich der Aufsichtsrat der Energie AG sein Einverständnis zur Gründung der Österreich Holding bekundet.

Im Verbund ist keine Mehrheit für diese österreichische Lösung in Sicht, weil die Energie Allianz (Wienstrom, EVN und ESG, die gemeinsam 27 % am Verbund halten) ihre Zustimmung zur geplanten Energie Austria immer wieder mit Bedingungen verknüpft hat, die vom Verbund nicht erfüllt werden.

"Zur Energie Austria, als ersten Schritt einer gesamtösterreichischen Energielösung, haben wir Freiheitliche immer positiv Stellung bezogen. Hier darf es jedoch nicht zu einem ausschließlichen Zusammenschluß dreier Unternehmen kommen, auch anderen Landesgesellschaften muß und soll ein Beitritt zur Energie Austria jederzeit ermöglicht werden! Andernfalls würde die Energie Austria ja eine gesamtösterreichische Lösung geradezu verhindern", erklärte Achatz.

"Wenn allerdings Verbund und ESTAG nicht bald auch im Aufsichtsrat ein klares Bekenntnis zu dieser Energie Holding ablegen, so müssen wir möglichst rasch neue Alternativen suchen. Nächste Woche findet wieder eine Aufsichtsratssitzung des Verbunds statt. Da heißt es Farbe bekennen. Bisher spielt die Energie AG in diesem Theater das Krokodil, das vom Verbund in der Rolle des Kasperl dauernd geprügelt wird. Dagegen muß Oberösterreich jetzt endlich entschieden auftreten," forderte Achatz. (Schluß)

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