"Endlich ein Zeichen für Studierende"

Antrag zum Semesterticket im Wiener Gemeinderat durch

Wien (OTS)- Erfreut zeigt sich ÖH Vorsitzender Martin Faißt über den Ausgang der Abstimmung betreffend Semesterticket im Wiener Gemeinderat. Beschlossen wurde, dass die in Deutschland bereits eingeführten Modelle auf ihre Umsetzbarkeit in Wien evaluiert werden. "Damit wurde ein wichtiger Schritt in Richtung Einführung des Semestertickets gemacht und von der Wiener Politik endlich ein positives Zeichen für die Studierenden gesetzt", so ÖH Vorsitzender Martin Faißt. "Bisher hat sich Wien vor allem als Pensionistenstadt verdient gemacht."

Seit über einem Jahr verhandelt die ÖH. Anfang Mai wurde mit der "Frühstücksaktion" vor dem Rathaus ein neuer Versuch im Kampf für einen Fahrschein um öS 400 - 600,- in Angriff genommen. "Durch den Antrag im Wiener Gemeinderat stehen die Chancen für die Einführung des Semestertickets wieder wesentlich besser", freut sich Martin Faißt. Inzwischen hat sich auch die zuständige Finanzstadträtin Ederer bereit erklärt, mit den ÖH Vertretern einen Termin für Mitte Juli zu vereinbaren. "Wir werden die Wiener Stadtpolitik beim Wort nehmen und hoffen, mit deren Rückendeckung wieder konstruktive Verhandlungen mit den Wiener Linien führen zu können", so Faißt.

Derzeit zahlen die Studierenden öS 1200,- (bei Familienbeihilfenbezug) bzw. 1540,- (ohne Familienbeihilfe) für die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in Wien. Dies bedeutet eine wesentliche finanzielle Mehrbelastung für die Studierenden, seit dem Wegfall der Studentenfreifahrt im Zuge des Sparpakets 1996. Durch die Einführung des Semestertickets kommt es weder für die Stadt Wien noch für die Wiener Linien zu Mehrausgaben, da es sich um ein Solidaritätsmodell der Studierenden handelt. Derzeit hat nur zirka ein Drittel der Studierenden eine Semesterkarte.

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