Sacher: Karikaturmuseum für Krems

Beschluss in der NÖ Landesregierung vom 4. Juli 2000

St. Pölten (SPI) - "Die spitze Feder der Karikaturisten hält unserer Zeit und unserer Gesellschaft einen Spiegel vor. Karikaturisten sind Künstler, die permanent den schmalen Grad zwischen der Überzeichnung und der Verletzlichkeit ihrer auserwählten Modelle wahren müssen. Klingende Namen, wie Deix oder ‚Ironimus‘ Peichl haben auch über die Grenzen Österreichs großen Ruhm erworben. Die humorvollen Darstellungen erfreuen unser Auge und machen uns klar, dass auch die ‚großen‘ Persönlichkeiten unserer Zeit nur allzu menschlich sind und durchaus ihre Schwächen haben können. Umso mehr freut es mich, dass nun in Krems ein Museum für Karikaturen errichtet wird. Denn so werden die Ereignisse unserer jüngsten Vergangenheit in einer etwas anderen Art festgehalten und dokumentiert", berichtet der Kremser SPNÖ-Klubobmann LAbg. Ewald Sacher über die heutige Regierungssitzung.****

In der NÖ-Landesregierungssitzung vom 4. Juli wurde die Errichtung und Finanzierung eines Museums für Karikaturen in Krems mit Gesamtinvestitionskosten von S 39,5 Millionen beschlossen. Der Standort wird sich gegenüber der Kunsthalle und direkt am Eingang zur Wachau befinden. Diese Lage garantiert hohe touristische Attraktivität und macht eine gemeinsame Nutzung der Ressourcen (Personal, Werbung, Büroinfrastruktur) mit der Kunsthalle Krems möglich. Durch die Kunsthalle Krems, die Minoritenkirche und die Donau-Uni wird ein Kulturbereich von hohem touristischem Interesse entstehen.

"Es freut mich, dass Prof. Peichl für die architektonische Gestaltung gewonnen werden konnte. Manfred Deix und Prof. Peichl werden außerdem ständig in diesem Hause anwesend sein. Somit befinden sich zwei der Spitzenprotagonisten der österreichischen Karikaturszene in Krems", so der Klubchef weiter. "Niederösterreich bekommt so einen weiteren kulturellen Anziehungspunkt für In- und Ausländer. Investitionen wie diese beleben die Wachau neben ihrer landschaftlichen Schönheit und verstärken ihre Attraktivität und man sieht, wie wichtig eine starke Vertretung der Stadt Krems im NÖ-Landtag ist - denn die Stadt Krems kostet dieses Museum keinen Schilling", weist der Klubobmann abschließend auf die wirtschaftliche Komponente hin.
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