Österreichs Lebensmittelindustrie erstmals auf der FOOD CHINA

Prämierung zahlreicher österreichischer Weine -Nachmesse-Geschäft überwiegend als vielversprechend eingeschätzt

Wien (PWK568) - Die österreichische Lebensmittelindustrie
engagiert sich zunehmend am chinesischen Markt. Zum ersten Mal beteiligten sich heuer 11 Firmen aus Österreich an der internationalen Lebensmittelmesse FOOD CHINA 2000, die kürzlich im China International Exhibition Center in Peking stattfand. Auf einem Gruppenstand der Wirtschaftskammer Österreich, der gemeinsam vom WIFI und der Außenhandelsstelle Peking organisiert wurde, präsentierten die Firmen ihre Qualitätsweine, Sekt, Babynahrung, Marmelade, Süßigkeiten sowie Energy Drinks. Als Einzelaussteller waren darüber hinaus die Firmen Candol und Backaldrin vertreten.

Im Wiener Kaffeehaus des österreichischen Informationsstandes wurden Kaffee und Repräsentationswaren der Firma Meinl an Besucher des Österreichstandes serviert.

Die Firmen Hipp und Darbo wurden von den lokalen Vertretungen in China repräsentiert. Bei den Firmen PEZ/Haas und Bomba waren die österreichischen Firmenvertreter gemeinsam mit den chinesischen Vertriebsfirmen anwesend.

"Die österreichischen Erstaussteller nützten die Messebeteiligung zur Analyse des nordchinesischen Marktes, zum Erfahrungsaustausch mit den bereits am Markt tätigen österreichischen und internationalen Ausstellern sowie zur ersten Kontaktaufnahme mit lokalen Importeuren und Handelsfirmen", berichtet Franz Ernstbrunner vom WIFI Österreich.

Die Mehrzahl der österreichischen Weinfirmen stellte zum ersten Mal in der Volksrepublik China aus. Sie beteiligten sich bei zwei Weinverkostungen, die von der Messeleitung organisiert wurden. Bei der "International Wine Challenge" wurden die besten Weine prämiiert. Die österreichische Weinwirtschaft war mit einer Goldmedaille, 19 Silber- und 11 Bronzemedaillen äußerst erfolgreich.

"Der Verlauf der Messe wurde von den einzelnen Firmen unterschiedlich beurteilt", so Ernstbrunner. "Die Zahl der Besucher lag etwas unter dem Durchschnitt, was vor allem darauf zurückzuführen ist, dass ausschließlich Fachpublikum zur Messe zugelassen war. Andererseits war die Qualität und die Fachkenntnis der Besucher bemerkenswert."

Das Nachmessegeschäft wird von den österreichischen Ausstellern überwiegend als vielversprechend eingeschätzt. Die österreichische Weinwirtschaft stellt sich aufgrund der derzeitigen Entwicklungsphase des chinesischen Marktes auf eine langfristige Geschäftsanbahnung zu den lokalen Importeuren ein. Die hohen Importzölle für Wein stellen zur Zeit das größte Hindernis dar. Die stark entwickelte chinesische Weinwirtschaft wird dadurch zu einem hohen Masse begünstigt.

Insgesamt beteiligten sich bei der FOOD CHINA 2000 441 Aussteller, darunter 184 aus dem Ausland (37 Länder) und 257 aus dem Inland. Neben Österreich wurden 11 weitere offizielle Länderbeteiligungen, darunter von Belgien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Griechenland und den USA veranstaltet. Flächenmäßig präsentierten Griechenland, Kanada und die USA die größten Beteiligungen.

Die Mehrzahl der österreichischen Aussteller plant eine Beteiligung im Rahmen der österreichischen Gruppenausstellung bei der FOOD SHANGHAI 2001, die vom 28. bis 31.August 2001 abgehalten wird. (Ne)

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