Kompetenz Leben zu retten ! 26. Österreichische Meisterschaft im Rettungsschwimmen, Kapfenberg (Stmk)

Wien (OTS) - Mit einem Teilnehmerrekord (30 % mehr Starter als in den Vorjahren) endete vergangenen Samstag (1. Juli 2000) mehr als erfolgreich die 26. Österreichische Meisterschaft im Rettungsschwimmen (Kapfenberg). 130 Teilnehmer waren in fünf Disziplinen angetreten. Neben dem in der Jugendklasse antretenden Nachwuchs (13-17 Jahre) stellte sich auch ein hochkarätiges Starterfeld dem Wettkampf - Welt- und Europameister aus den Reihen des Bundesheeres, der Polizei und der Gendarmerie. Für Karl J. Zarhuber, Generalsekretär des mit der Durchführung der Veranstaltung beauftragten Österreichischen Jugendrotkreuzes (ÖJRK), weit mehr als ein Wettbewerb: "die wohl gelungenste Verbindung zwischen Leistungssport und der Kompetenz Leben zu retten!"
Statistiken untermauern den Bedarf an ausgebildeten Helfern dramatisch: rund 100 Tote fordern Schwimmunfälle (durch Ertrinken und Untergehen) jährlich. Davon sind, laut Gesundheitsbericht des Statistischen Zentralamtes, mit etwa 75 Prozent nahezu dreimal mehr Männer als Frauen betroffen; die höchste Todesquote entfällt hier auf die Gruppe der 15 bis 24jährigen.
Seit 1952 erfüllt das Österreichische Jugendrotkreuz innerhalb des Aus- und Fortbildungsprogramms somit eine "lebensnotwendige" Aufgabe. Allein im Zeitraum der letzten drei Jahre konnten mehr als 20.000 SchülerInnen (Helferschein, Retterschein) ausgebildet werden. Das "nasse" Programm des ÖJRK umfasst Oktopus Ä1998/99 4.400 SchülerInnenÜ und Frühschwimmer Ä1998/99 21.500Ü, weiters die Kurse für das ÖSA für die Altersgruppe der 7-10jährigen (Das österreichische Schwimmerabzeichen) Frei-, Fahrten- und Allroundschwimmer Ä 1998/99 insgesamt 65.500 SchülerInnenÜ - sowie für das ÖRSA (Das österreichische Rettungsschwimmerabzeichen) den Helfer-, Retter- Ä1998/99 5.500Ü und schließlich Lehrschein..

Organisatorische Unterstützung erhielt der Veranstalter, die ARGE Österreichisches Wasserrettungswesen, u.a. von 30 Lehrern, die in ihrer Freizeit nun als Kampfrichter und Mitarbeiter drei Tage unentgeltlich im Einsatz waren.

Sieger der Einzelbewerbe:
Allgemeine Klasse:
Platz 1: BAR Roman (Polizei I)
Damen:
Platz 1: SCHAREK Alexandra (Bundespolizei)
Männliche Jugend:
Platz 1: KOLLER Ferdinand (ÖWR I)
Weibliche Jugend:
Platz 1: EMMERSTORFER Andrea (ÖJRK I)
Sieger der Mannschaftsbewerbe:
Gendarmerie (Allgemeine Klasse), Bundespolizei (Damen), Österreichische Wasserrettung (männl. Jugend), Österreichisches Jugendrotkreuz (weibl. Jugend)

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